Derzeit gibt es
ein Provisorium
„Wir wollen die Gelegenheit nutzen, auch die Barrierefreiheit herzustellen“, sagte Bausenatorin Joanna Hagen (parteilos) jetzt im Bauausschuss. Denn dazu ist die Stadt gesetzlich verpflichtet. Ein Unterstand soll dort ebenfalls gebaut werden. Aktuell befindet sich an der geplanten Stelle ein Provisorium, das auf unbefestigten Pkw-Parkplätzen errichtet worden ist. Dort soll eine Haltestelle am Fahrbahnrand gebaut werden. Die sei besser für den Betriebsablauf als ein Stopp mit Busbucht, heißt es in einem Bericht der Verwaltung für die Politiker. Zwar sei die Schlutuper Straße stark befahren. Die Stadt rechnet trotzdem nicht mit Behinderungen durch haltende Busse. Vier Linien steuern den Herbartweg an: 3, 11, 21 und 41. Alle fahren aber jeweils nur im 30-Minuten-Takt. Zudem sei die Zahl der Ein- und Aussteiger gering, sodass die Busse nur kurz stoppen, betont die Stadt. Sie kalkuliert mit Kosten in Höhe von 88.000 Euro. Wenn alles wie geplant läuft, soll die neue Haltestelle im Dezember fertig sein.