St. Marien schließt für ein Jahr

Lübeck. Noch einmal Reformationstag, noch einmal ein Sonntagsgottesdienst, dann schließen sich die Türen von St. Marien zu Lübeck für mindestens ein Jahr. Nach jahrelangen Vorplanungen beginnt am 2. November die umfassende Sanierung des Innenraums der Lübecker Altstadtkirche. Am 31. Oktober wird in St. Marien der Reformationstag gefeiert. Einen Tag später, am Sonntag, 1. November, gibt es den letzten regulären Gottesdienst vor der Schließung. Am Montag darauf beginnt offiziell die Bauphase. Für die Gemeinde beginnt mit der Schließung eine Übergangszeit. Ab November sollen die regulären Sonntagsgottesdienste sowie zu Weihnachten zunächst in der Briefkapelle stattfinden. Dort ist der Platz allerdings begrenzt. Etwa ein Jahr nach Beginn der Arbeiten könnte sich die Situation erneut ändern. Dann soll St. Marien nach derzeitiger Planung in Teilen wieder zugänglich werden. Der Bau wird aber weitergehen und voraussichtlich bis 2030 andauern.
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