Bekommt unsere Haut zu viel Sonne ab, entwickelt sich in den meisten Fällen ein Sonnenbrand. Das Sonnenlicht besteht grundsätzlich aus Strahlen mit unterschiedlicher Wellenlänge, dabei ist die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) diejenige, die für den Sonnenbrand verantwortlich ist.
Diese Unterschiede gibt es:
■ UV-A Strahlen: sind langwellig und dringen tief in die Haut ein. Sie verursachen vorzeitige Hautalterung und schädigen unsere Haut nicht nur äußerlich.
■ UV-B Strahlen: sind kurzwellig und für Sonnenbrände verantwortlich. Sie schädigen die Zellen in der sogenannten Epidermis (Oberhaut). Dabei kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion in der Haut.■ Pigmentflecken,
■ Faltenbildung oder
■ Hautkrebs.
Welche Symptome können auftreten?
Entsteht ein Sonnenbrand, kann sich das an betroffenen Hautstellen bemerkbar machen durch:
■ gerötete Haut,
■ Jucken,
■ Hitzegefühl,
■ Berührungsempfindlichkeit,
■ Schmerzen,
■ Blasenbildung
■ etc.
Was kann man bei akutem Sonnenbrand tun?
Werden erste Anzeichen eines Sonnenbrands, wie etwa Brennen, Jucken oder Rotfärbung der Haut wahrnehmbar, sollte man sofort aus der Sonne gehen!Bemerkt man einen Sonnenbrand, können folgende Maßnahmen helfen:
■ Raus aus der Sonne und einen kühleren, schattigen Platz aufsuchen!
■ Kühlende und feuchte Umschläge auflegen!
■ Aloe-Vera Gel aus dem Kühlschrank auftragen, das kann den Juckreiz lindern!
■ Nicht vergessen, ausreichend Wasser zu trinken!
Wie kann ich mich
schützen?
UV-Strahlung ist unter anderem ein Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Ein verantwortungsvoller Umgang mit UV-Strahlen ist daher besonders wichtig – dazu gehört der richtige Sonnenschutz.■ Sonnenmittel mit UVA- und UVB-Schutz zu verwenden,
■ einen entsprechend hohen Lichtschutzfaktor auszuwählen,
■ mindestens 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien das Sonnenschutzmittel aufzutragen.■ T-Shirts (idealerweise mit eingearbeitetem UV-Schutz),
■ Hosen und
■ KopfbedeckungenWann sollte ich
die Sonne meiden?
Zwischen 11 und 15 Uhr, also um die Mittagszeit, scheint die Sonne am intensivsten und entfaltet viel Kraft. Zu dieser Zeit sollte man die direkte Sonneneinstrahlung also idealerweise meiden und kühle Schattenplätze aufsuchen. Zudem ist die Sonneneinwirkung beispielsweise auch in großer Höhe oder in südlichen Breiten etwas intensiver: Schnee, glitzerndes Wasser oder Sand reflektieren UV-Strahlung, wodurch sie sich verstärkt.