Genusswelt in der Beckergrube
Unternehmensgründer sehen in dem Standort großes Potenzial.

Freuen sich auf den Start: Ladenbetreiber Matthias Schmurr (li.) mit den beiden Genusswelt-Inhabern Wencke und Thomas Witte.Foto: Agentur 54°
Lübeck. „Das Ding hat eine unheimliche Perspektive.“ Damit meint Thomas Witte, Chef des Franchise-Unternehmens Die Genusswelt, den neuen Standort in der Beckergrube. Am 15. Juli geht dort die erste Lübecker Filiale an den Start. Betrieben wird sie von Matthias Schmurr.

Die Kundinnen und Kunden erwartet ein Sortiment von Feinkost, Schokoladen, Essigen, Ölen, Weinen und Spirituosen, Spezialitäten über hochwertige Geschenkideen bis zu besonderen Genussprodukten. Ein Angebot, das sowohl Einheimische als auch Touristen ansprechen solle, sagt Schmurr. „Vieles ist nachhaltiger Natur.“ So bestehen etliche Behälter aus wiederverwendbaren Gläsern wie Senf- oder Schnapsgläser.

„Für mich ist das ein ganz besonderer Schritt“, sagt Schmurr. „Ich bin Kaufmann aus Leidenschaft und liebe den direkten Kontakt mit Menschen.“ Nach vielen Jahren im Vertrieb und früheren Erfahrungen im Feinkosthandel sei Die Genusswelt für ihn die bewusste Entscheidung, jetzt etwas Eigenes aufzubauen, das langfristig Bestand habe. Auch aus Sicht der Franchise-Dachmarke sei der Standort Lübeck „ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung“ des Unternehmens aus Mecklenburg-Vorpommern, das von dem Ehepaar Wencke und Thomas Witte gegründet wurde. „Lübeck passt hervorragend zu unserer Marke. Denn wer die Ostsee liebt, muss auch in Lübeck sein“, sagt Thomas Witte.

„Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen“, sagt Wencke Witte. Auch die Firmengründerin sieht Potenzial in dem Standort. Die Beckergrube entwickele sich aktuell zu einer „neuen Flaniermeile in Lübeck“. Am Zustandekommen der Geschäftseröffnung war Olivia Kempke, Chefin des Lübeck-Managements, beteiligt. Auch sie sieht die Beckergrube künftig als reizvolle Meile. „Die Geschäftsanbahnung haben wir sehr aktiv begleitet. Und mich freut, dass wir hier einmal einen Unternehmer haben, der den Mut hat, jetzt schon den Blick auf die positive Frequenzentwicklung der Straße und des Standortes mit der neuen Stadtgrabenbrücke vom Bahnhof bis zum östlichen Altstadtufer zu richten“, sagt Kempke. und JAC
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