Die Altersforschung nennt diesen Ansatz „Active Aging“, quasi ein bewusst gestaltetes und gesellschaftlich eingebundenes Älterwerden. Denn wer soziale Kontakte pflegt, sich regelmäßig bewegt und geistig aktiv bleibt, behält seine Lebensfreude und ist nachweislich länger gesund. Daher setzen immer mehr Pflegedienste, Wohlfahrtsverbände und Reiseveranstalter in der Region diesen Gedanken in die Praxis um.
Dafür, dass der Alltag nicht einsam verläuft, sorgen in der Region die großen Wohlfahrtsverbände. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Lübeck und die Johanniter denken die klassische Pflege heute weit über die rein medizinische Versorgung hinaus. Mit Besuchs- und Fahrdiensten sowie Nachbarschaftshilfe schaffen sie soziale Treffpunkte und verlässliche Kontakte im Alltag.Wer allein lebt, freut sich, wenn der Pflegedienst klingelt. Da kommt jemand zum Reden und bleibt vielleicht auf einen Schnack samt Kaffee. Anbieter wie Pflegehilfe Aktiv und Pflege 24 Nord schauen regelmäßig vorbei und übernehmen, was im Alltag schwerfällt. So bleibt das Wohnen daheim möglich, wenn manches nicht mehr allein gelingt.
Brückenschlag zwischen den Generationen
Wer eigenständig wohnen will, aber nicht allein, für den ist Betreutes Wohnen gemacht. Die Johanniter bieten an der Waisenallee in Lübeck seniorengerechte Appartements an, getrennt vom Pflegebereich und mit 24-Stunden-Notruf. Gelebt wird trotzdem gemeinsam: Der Veranstaltungskalender steht auch Angehörigen offen, und bei Behördengängen hilft der Soziale Dienst. Weitere Standorte gibt es in Eutin, Bad Oldesloe und Lübeck-Travemünde.