Mit dabei beim Kirchenmusikfest ist auch ein ehemaliger Lübecker: Dennis Bischoff war Pop-Kantor an St. Matthäi und Bläser-Ausbilder im Kirchenkreis. Jetzt leitet er den Fachbereich Popmusik der Nordkirche. Er organisiert mit den Landeskirchenmusikdirektoren, Musikreferentinnen und anderen das Fest. „Erstmals kommen alle Formen der Kirchenmusik in der Nordkirche zu einem gemeinsamen Fest für ein ganzes Wochenende zusammen: Kantoreien, Pop- und Gospelchöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Posaunenchöre, Jungbläserinnen und -bläser“, sagt Bischoff.
Ausdrücklich erwünscht:
Mitsingen und Mitmachen
Bischoff kann schon jetzt ein paar Highlights nennen: „Am Freitag, 19. Juni, gibt es nach der Eröffnungsveranstaltung tolle Konzerte in der ganzen Stadt, auch ein Konzert, in dem man das Mozartrequiem mit Orchester mitsingen kann.“ Und ebenfalls am Eröffnungsabend steht für alle Fans von neuer Musik ein großes Mitsing-Konzert mit den neuen Monatsliedern auf dem Programm, die im Mai erschienen sind.
Bereits mehr als 300 Kinder haben sich außerdem für ein gemeinsames Kinderchorprojekt inklusive Abschlusskonzert angemeldet. Auch bei den Bläsern gibt es mit dem „Jungbläsertag“ eine eigene Nachwuchsveranstaltung. Viele weitere Konzerte und Gottesdienste mit Bläsern und Chören laden zum Zuhören ein. In Workshops für Gesang und Instrumente gibt es Schulungen zu Groove, Stimmbildung, Circlesinging und mehr.
Von den Kirchen bis
zum Fußballstadion
Die Veranstaltungen finden in Lübecks historischen Kirchen statt: St. Marien, St. Petri, St. Jakobi, St. Aegidien, dem Dom und der reformierten Kirche. Außerdem sind öffentliche Plätze, die Musik- und Kongresshalle, die Musikhochschule und als besonderes Finale das Lohmühlenstadion mit einem Abschlussgottesdienst unter den Veranstaltungsorten. Das Programm und weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite www.kirchenmusikfest2026.de