Mit dem Beginn der Sommersaison stellt die Hansestadt nach eigenen Angaben ihre Schwimmbäder erneut auf einen saisonalen Sommerbetrieb um und verlagert den Schwerpunkt auf Frei- und Naturbäder.
Die zeitweise starke Einschränkung der Öffnungszeiten des Zentralbades in den Sommermonaten ist nach Angaben der Stadt in vielen Kommunen gängige Praxis. Sie ermögliche es, Personal effizient einzusetzen und notwendige Arbeiten an den Anlagen zu bündeln. Die Öffnungszeiten des Sportbades St. Lorenz bleiben allerdings unverändert.
Die beiden Freibäder in Schlutup und Moisling starten am 30. Mai in die Saison. Vor der Öffnung werden unter anderem technische Anlagen geprüft, Reinigungsarbeiten durchgeführt und die Wasseraufbereitungssysteme kontrolliert. Um diese Arbeiten durchzuführen, braucht es das Personal aus dem Hallenbad.
Wer aber nicht bis Ende Mai warten möchte, um im Freien zu schwimmen, kann schon ab Mitte Mai ins kühle Nass springen. Bereits ab dann öffnen mehrere Naturbäder im Stadtgebiet, darunter das Naturbad Falkenwiese, das Naturbad Marli, das Naturbad Eichholz/Kleiner See sowie das Altstadtbad Krähenteich. Für deren Betrieb stellt die Stadt erneut vier Fachkräfte vom 15. April bis 15. Oktober bereit.
Bereits seit dem 1. März gelten in den Lübecker Schwimmbädern neue Eintrittspreise.Für Erwachsene beträgt der Einzeleintritt nun 6 Euro. Kinder im Alter von 3 bis 17 Jahren zahlen 3 Euro. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende sowie weitere ermäßigte Gruppen liegt der Preis ebenfalls bei 3 Euro.
Die Anpassung betrifft Hallen- und Freibäder gleichermaßen und wurde von der Stadt mit gestiegenen Betriebs- und Energiekosten sowie einem höheren Zuschussbedarf begründet. Nach Angaben der Verwaltung soll damit die wirtschaftliche Grundlage des Bäderbetriebs stabilisiert werden.