„Ab Mittwoch, 25. März, werden die Bushaltestellen Krähenstraße und Hüxtertorallee mit erweiterten Kapazitäten betrieben“, erklärte die Stadtverwaltung. „An den Haltestellen können dann zwei Gelenkbusse gleichzeitig halten.“ Bis dahin wurden die nötigen Markierungsarbeiten, Pflasterarbeiten und die Einrichtung der Haltestellen mit Aushangtafeln und Hinweisschildern vorgenommen. An der Haltestelle Hüxtertorallee werden die Buslinien 1, 2, 4, 6, 8, 9, 16 und 26 jeweils in beiden Fahrtrichtungen halten. An der Haltestelle Krähenstraße sind es die Linien 1, 2, 4, 6, 8, 9, 16 und 26 in beide Fahrtrichtungen sowie die Linien 3, 10, 11, 12, 21, 30, 31, 34, 40 und 50 in Fahrtrichtung Zob/Hauptbahnhof. Mit dem zusätzlichen Halt der Linien an der Hüxtertorallee und Krähenstraße soll laut Verwaltung die Erreichbarkeit der südlichen Altstadt verbessert werden. Zudem würden sich bessere Umsteigemöglichkeiten, zum Beispiel von der Falkenstraße in Richtung UKSH und Universität, ergeben.
„Unsere Argumente haben gefruchtet“, erklärte Bruno Böhm vom Vorstand des Seniorenbeirates, „die Bedenken der Verwaltung haben uns von Anfang an nicht überzeugt.“
Bereits im Dezember hatte die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren auf die unbefriedigende Busanbindung in der südlichen Altstadt seit Sperrung der Mühlentorbrücke aufmerksam gemacht.
Die Mühlentorbrücke war am 5. Dezember gesperrt worden. Bis zum 14. Dezember steuerten die über die Rehderbrücke umgeleiteten Busse alle Haltestellen an. Seit dem 14. Dezember hielten sie nur noch dort, wo sie auch ohne Umleitung gehalten hätten. Für die Krähenstraße bedeutete das: Dort fahren zwar bis zu 71 Busse pro Stunde durch. Aber die meisten hielten bislang dort nicht an.
Die Verwaltung argumentierte mit längeren Fahrzeiten durch weitere Stopps. Außerdem seien die Haltestellen Hüxtertorallee und Krähenstraße baulich nur für den Halt von je einem Bus ausgelegt.