Bereits 2024 habe es eine Beschwerde wegen der aufgestellten Zäune gegeben, die für die Verkehrsteilnehmer eine Sichtbehinderung bedeuteten, teilt Rehberg mit. Verursacher sei der damalige Betreiber gewesen. Dieser sei seitens der Stadt mehrmals aufgefordert worden, „die Fläche in den ursprünglichen Zustand zu versetzen“. Da dies nicht geschah, übernahm die Stadt den Rückbau. Das sei rechtzeitig angedroht worden, sagt Rehberg. „Die Kosten sind vom Verursacher zu tragen.“
Für den jetzigen Besitzer, der das Lokal nach eigenen Angaben vor einigen Jahren bereits mit Terrasse kaufte, kam der Abriss aus heiterem Himmel. „Ein Nachbar rief mich an und erzählte es mir“, sagt er. Er sei erst im November informiert worden, dass der Bereich noch genehmigt werden müsse, und habe daraufhin einen Architekten beauftragt. Noch bevor alles eingereicht worden sei, sei die Terrasse nun abgetragen worden. Er ist fest entschlossen, sie neu zu errichten. „Ich habe einen Antrag auf Sondernutzung gestellt.“
Die S7 Lounge kann so lange weiter öffnen. Stadtsprecherin Rehberg: „Aus unserer Sicht entstehen keine weiteren Einschränkungen für das Lokal.“