Studie: Heizungsgesetz schadet Klimazielen

Die geplante Änderung am Gebäudemodernisierungsgesetz des Bundes vergrößern laut einer Studie des Freiburger Öko-Instituts die Lücke zu den Klimazielen erheblich. Bis 2030 könnten die Treibhausgasemissionen um zusätzliche fünf bis acht Millionen Tonnen CO2 ansteigen, erklärt das Institut. Hochgerechnet bis zum Jahr 2040 würde das gesetzlich erlaubte Emissionsbudget um bis zu 172 Millionen Tonnen zusätzlich überschritten.Anstelle der 65-Prozent-Vorgabe neue Instrumente treten. Dazu gehören eine „Bio-Treppe“, die den Haushalten schrittweise höhere Anteile an Öl- und Gas-Alternativen wie Biomethan, Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe für neue fossile Heizungen vorschreibt, und eine Quote für Grün-Gas und -Heizöl für die Brennstoffanbieter. Kritiker befürchten auch steigende Preise für Menschen mit Öl- und Gasheizungen. epd
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