Kaland-Schule: Preis für „regenbogenbunte“ Ausgabe
Lübecker Schülerzeitung gehört zu den besten des Landes Schleswig-Holstein.

Große Freude bei der zehnköpfigen Nachwuchs-Redaktion der Kaland-Schule: Beim landesweiten Schülerzeitungswettbewerb landeten sie auf Platz 3.Foto: Jugendpresse SH / Nino Cataffo
Lübeck. Das war ein aufregender Tag für die Nachwuchs-Redakteurinnen und -Redakteure der Lübecker Kaland-Schule: Vergangene Woche waren sie nach Kiel gereist, um im Landeshaus an der Auszeichnung für die besten Schülerzeitungen Schleswig-Holsteins teilzunehmen.

Und für die Kinder aus Lübeck gab es eine schöne Überraschung: Bei den Grundschulen errangen die „Kaland-Nachrichten“, die zweimal pro Jahr an der Kaland-Schule erscheinen, Platz 3. Die prämierte Ausgabe trug den Titel „Regenbogenbunt“ und widmete sich dem Thema Vielfalt. Für dieses Konzept gab es Lob von der Jury, ebenso für die gute Recherche und die verständliche Sprache. So hatten die Kinder Artikel über regenbogenbunte Tiere verfasst, die Entstehung farbenfroher Naturphänomene recherchiert und gesellschaftliche Fragen geklärt. Was bedeutet eigentlich Politik, und warum hatten Frauen früher nicht die gleichen Rechte wie Männer?

Auch die für das Projekt verantwortlichen Lehrerinnen Katrin Steib und Gesche Brauer freuten sich: „Die Kinder der Schülerzeitung haben eine tolle Arbeit geleistet. Und die ist von der Jury gesehen und auch belohnt worden.“ Sie lobten, wie engagiert, ideenreich und interessiert die Kinder in den Redaktionssitzungen gewesen seien. Die Preisverleihung sei dann „ein echtes Highlight für uns alle“ gewesen.

Organisiert wird der Schülerzeitungswettbewerb von der Jugendpresse Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Jungen Presse Pinneberg und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. 28 Redaktionen hatten sich in drei Kategorien beworben, jeweils die drei Erstplatzierten waren zur Preisverleihung eingeladen worden.

Überreicht wurden die Preise von Landtagsvizepräsidentin Beate Raudies. Sie betonte, dass Schülerzeitungen ein wichtiger Beitrag zur demokratischen Kultur seien. „Sie sind weit mehr als bedrucktes Papier oder digitale Beiträge auf einer Schulhomepage. Sie sind ein Forum für Meinungen. Sie geben Einblick in das, was junge Menschen bewegt“, sagte Raudies.

Wer eine Schülerzeitung mache, lerne zuzuhören, Argumente abzuwägen, Verantwortung zu übernehmen – und auch Kritik auszuhalten. Gerade in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar seien und sich Nachrichten in Sekundenschnelle verbreiteten, sei sorgfältiger Journalismus wichtiger denn je, betonte die Vizepräsidentin.

Neben Urkunden erhielten die Redaktionen unterschiedliche Preise – unter anderem gab es Redaktionsbesuche bei den Lübecker Nachrichten und beim NDR. und TVZ
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