Nach jetzigem Stand erfolgt in diesem Jahr die Instandsetzung unter anderem in folgenden Stadtteilen und Straßen: der Kutterweg in Buntekuh, Am Wallberg und Ostpreussenring in Kücknitz, in der Innenstadt werden die Holstenstraße, der obere Teil der Wahmstraße sowie der Kohlmarkt saniert. Viel zu tun gibt es in St. Gertrud: So bekommen der Ernst Deecke Weg, die Wallbrechtstraße, die Roeckstraße, die Zweite Ochsenkoppel, Am Lauerholz, die Danziger Straße, die Von Morgen Straße, die Hebbelstraße, der Stormweg, die Scharnhorststraße, die Nettelbeckstraße, die Schillstraße und die Luisenstraße eine neue Asphaltdecke. In St. Jürgen sind es die Dorfstraße, die Kahlhorststraße, die Strecknitzer Tannen, die Gartenstraße, der Butenhof, Vorrade Ortslage, Malmöstraße Knoten, die Beetenwiese, Auf dem Vorbeck, die Oslostraße sowie die Novgorodstraße. In St. Lorenz Nord bekommen der Gürtlerweg, die Weichselstraße, Am Grenzwall und Düppelstraße ein neues Gewand, und in St. Lorenz Süd sind es die Moislinger Allee, die Hansestraße sowie die Märkische Straße. Leichte Anpassungen oder Änderungen der Straßenliste seien noch möglich, da erst nach dem Winter zielgenau auf witterungsbedingte Schäden reagiert werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Seit 2012 setzt die Hansestadt Lübeck das sogenannte DSK-Verfahren zur Fahrbahnsanierung ein. Das Verlegen einer DSK verlängert die Nutzungsdauer von angegriffenen Asphaltdeckschichten um etwa fünf bis acht Jahre. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist neben der Umweltfreundlichkeit des energiesparenden Kalteinbaus, bei dem nur umweltfreundliche Bindemittel zum Einsatz kommen, auch die Schnelligkeit des Verfahrens: Auf der Baustelle wird das Mischgut in einer kombinierten Misch- und Verlege-Maschine fortlaufend produziert und direkt eingebaut. Die neue Deckschicht kann schon nach etwa 20 Minuten nach dem Einbau dem Verkehr übergeben werden.