Teschke habe sich stets gefragt: Gibt es spannende und passende Locations? Ist es der richtige Zeitpunkt? Und: „Das Zusammengerolle von Wurst- und Käsescheiben war für mich immer ein Groll“, sagt der Inhaber. Am 1. März soll es losgehen: Teschke will das „Barjo“ mit vielen jungen, motivierten Leuten in der Küche und im Service aufmachen.
Inspiriert von Lebensgefährtin Andrea, „die all die verrückten Ideen von mir mitgeht und mir immer eine große Hilfe und Stütze ist“, will Teschke nun in der Gastronomie starten. In dem in hellen Farben gehaltenen Café mit hoher Decke und einer geschwungenen, hölzernen Rokokotreppe im hinteren Bereich will er eine Karte „mit vielen leckeren Gerichten“ bieten. Etwa grünes Shak Shuka (orientalischer Gemüseeintopf mit Ei) bis hin zur Stulle mit Lachs und Sauce Hollandaise aufbieten.
„Wir achten darauf, dass alle Zutaten aus der heimischen Region kommen“, sagt er und zählt auf: Eier aus Niederbüssau, Brot aus Steinrade, Kaffee aus Lübeck. „Da wir uns fürs Erste nur auf Frühstück konzentrieren wollen, werden wir auch erst einmal nur am Wochenende, am Samstag und am Sonntag, öffnen und für unsere Gäste von 9 bis 14 Uhr da sein.“
An jedem ersten Sonntag – also auch gleich zum 1. März – soll auch das so beliebte Buffet aus dem früheren Bäcktakulär angeboten werden. Denn: „Ziel war es auch für mich, viele Dinge aus dem Bäcktakulär zu adaptieren“, sagt Teschke.
Er konnte die Ex-Bäcktakulär-Inhaberin Monja Rönneburg dafür gewinnen, nach ihrer schöpferischen Pause ab April wieder im „Barjo“ Torten zu backen und Backkurse anzubieten. „Das finde ich eine tolle Ergänzung zu unserem Frühstückscafé, und vor allem könnte später die Erfolgsgeschichte des Bäcktakulär weiter in der gewohnten Location leben“, wünscht sich Teschke.