„Wir investieren 6,1 Millionen Euro und errichten dort auf einem 2800 Quadratmeter großen Teilstück 14 Häuser in serieller Bauweise“, sagt Achim Behn, Sprecher der Deutschen Reihenhaus AG.
Die Gesamtfläche südlich des Europawegs, westlich der Ivendorfer Landstraße sowie nördlich und südlich der Ostseestraße soll den Namen „Wohnpark Am Skandinavienkai“ bekommen. Das Quartier werde auf Basis eines vollständig regenerativen Energiekonzepts realisiert, das Photovoltaikanlagen und Wärmepumpentechnologie kombiniere. Die Wohngebäude entstehen im Standard Effizienzhaus 40.
„Wir schaffen mit diesem Projekt in Travemünde dringend benötigten Wohnraum für Familien. Es wird ein bezahlbares und klimaneutrales Quartier in ausgereifter Bauqualität entstehen, mit dem wir zeigen, dass nachhaltiges Bauen und Familienfreundlichkeit Hand in Hand gehen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende Carsten Rutz. Zum Verkauf stehen die vier Häuser „120 m² Wohntraum“ mit einem Startpreis ab 399.990 Euro inklusive Grundstück. Die zehn Häuser „145 m² Familienglück“ starten bei 449.990 Euro. Die Grundstücke sind laut des Unternehmens ab 148,49 Quadratmeter groß. Die Bauarbeiten an den Häusern sollen voraussichtlich Mitte des Jahres starten. In der zweiten Jahreshälfte 2027 soll das Quartier dann komplett fertiggestellt sein.
Auf dem weiteren Areal, das 10.500 Quadratmeter umfasst und das vom Hamburger Wohnungsbauunternehmen „Bauherrn Nord Project“ entwickelt wird, sollen geschätzt 140 Wohnungen entstehen. Außerdem soll ein 1250 Quadratmeter großer Quartiersspielplatz errichtet werden. Vorgesehen sind zudem eine oberirdische Parkplatzfläche von 1200 Quadratmetern sowie 30 Tiefgaragenstellplätze.
Das Pommernzentrum wurde 1988 gebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kamen viele Flüchtlinge, vorwiegend aus Ostpreußen und Pommern, nach Travemünde. Sie bildeten Landsmannschaften, um die Erinnerung an die alte Heimat wachzuhalten. So entstand später das Pommernzentrum mit der Ostsee-Akademie und der Versöhnungskirche am Europaweg.