Der Atlas wird vom Kreis Ostholstein mit der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH (Egoh), dem Schulamt Ostholstein, der Kreishandwerkerschaft Ostholstein sowie dem Unternehmensverband Ostholstein-Plön veröffentlicht. Die Herausgeber verweisen in der aktuellen Ausgabe unter anderem auf den Bau der festen Fehmarnbeltquerung, die auch dem Arbeitsmarkt in der Region zusätzliche Impulse geben werde.
Die Broschüre soll nach Angaben der Egoh besonders den Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen die Lehrstellensuche erleichtern und Betriebe bei der Nachwuchsgewinnung unterstützen. Interviews mit Auszubildenden aus unterschiedlichen Branchen sowie ihre Erfahrungsberichte vermittelten „authentische Einblicke in Ausbildungsberufe und den betrieblichen Alltag“, schreibt die Egoh.
Ostholsteins Landrat Timo Gaarz (CDU) verweist auf die guten Chancen junger Menschen, im Kreisgebiet eine passende Ausbildung zu finden: „Im August 2026 standen 1210 gemeldeten Berufsausbildungsstellen 890 junge Menschen gegenüber, die eine Ausbildungsstelle suchten. Damit gab es deutlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber – ein Hinweis darauf, dass viele Unternehmen weiterhin Nachwuchskräfte suchen.“
In den vergangenen Wochen wurden die Druckexemplare an Gemeinschafts- und Berufsschulen, Gymnasien sowie Förderzentren im Kreis verteilt. „Der Ausbildungsatlas soll den Schülerinnen und Schülern Orientierung geben und sie dabei unterstützen, einen Ausbildungsberuf zu finden, der zu ihren Interessen und Stärken passt“, betont Schulrat Thomas Panten.
Der Ausbildungsatlas ist gedruckt erhältlich und steht kostenfrei onlilne im Internet unter www.egoh.de/de/fachkraeftesicherung bereit. Erstmals enthält die Ausgabe in diesem Jahr einen Berufsorientierungs-Entscheidungsbaum, mit dem Jugendliche spielerisch herausfinden können, welche Ausbildungsberufe zu ihnen passen.