Wer mit dem Flugzeug in den Urlaub düst, spielt vielleicht mit dem Gedanken, sich einen oder mehrere Tracker zuzulegen, um im Verlustfall das Gepäck orten zu können. Aber muss das wirklich sein? „Ich würde sagen, grundsätzlich lohnt sich ein Tracker insbesondere für Leute, die viel reisen, weil man heutzutage sehr leicht auch sein Gepäck verlieren kann“, sagt Ben Schwan vom Fachmagazin „Mac & i“. Die Investition bleibt in jedem Fall überschaubar: Je nach Modell zahlt man zwischen 20 und 30 Euro für einen Tracker. Und: „Es gibt keine laufenden Gebühren, zumindest bei den Trackern, die heute modern sind und viel benutzt werden.“Aber dürfen die kleinen Geräte mit Akku überhaupt mitfliegen? „Die Teile verwenden meist sehr spannungsarme, kleine Knopfzellen“, erklärt Ben Schwan. Airlines hätten damit kein Problem. Teils gebe es sogar Kooperationen zwischen den Tracker-Herstellern und Airlines. „Dabei kann man recht einfach die Daten des Trackers weitergeben, wenn beispielsweise ein Gepäckstück verloren gegangen ist“, sagt Schwan. Die Fluggesellschaften freuten sich teils sogar darüber, weil sie solche Fälle leichter bearbeiten könnten. dpa