Afrikanische Handwerkskunst in der Kleinen Waldschänke
Farbenfroher, handgefertigter Schmuck aus Uganda ist Teil der Ausstellung „Hope for Africa“, die noch bis 10. Mai in Klingberg zu sehen ist.Foto: Kulturverein Kleine WaldschänkeKlingberg. Einen Hauch von Afrika können Besucherinnen und Besucher derzeit in der Kleinen Waldschänke in Klingberg, Seestraße 56, erleben: Noch bis zum 10. Mai lädt die Ausstellung „Hope for Africa“ dazu ein, in die farbenfrohe Welt afrikanischer Handwerkskunst einzutauchen. Geöffnet ist an den Wochenenden jeweils von 11 bis 17 Uhr, an allen übrigen Tagen ab 14 Uhr.Präsentiert werden Schmuck und Dekorationsartikel des Fair-Trade-Unternehmens Pearls of Africa, das eng mit Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern in Uganda zusammenarbeitet. Unter dem Reetdach der Kleinen Waldschänke entdecken Gäste eine Vielzahl an hand-gefertigten Unikaten: Ketten, Armbänder und Ohrringe aus leuchtend buntem Papierschmuck sowie dekorative Schalen, Teller und Anhänger aus recyceltem Papier und Glas. Jedes Stück ist ein Einzelstück und erzählt seine eigene Geschichte – gefertigt in liebevoller Handarbeit von Produzentinnen und Produzenten in Afrika.
Hinter dem Projekt steht die Familie Brosch aus Gronenberg, die mit rund 60 Frauen und acht Männern in Uganda zusammenarbeitet und persönlichen Kontakt zu den Produzentinnen und Produzenten pflegt. Das Material wird direkt vor Ort bezogen, die Herstellung erfolgt eigenständig durch die Handwerkerinnen und Handwerker. Ziel des Projekts ist es, die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Beteiligten zu stärken und gleichzeitig traditionelle Handwerkstechniken zu bewahren – ganz im Sinne des Fairen Handels.
Mit Calotta ist auch in diesem Jahr wieder eine engagierte Repräsentantin vor Ort, die bereits vielen Besucherinnen und Besuchern aus dem Vorjahr bekannt ist und den persönlichen Aus-tausch rund um das Projekt bereichert. „Wir freuen uns sehr, mit Calotta eine so engagierte Repräsentantin gefunden zu haben, die unsere Idee mit großer Überzeugung und Herzlichkeit vermittelt“, so die Familie Brosch.