Eutin wird zum Tatort Im neuen Krimi von Lars Herlinghaus führt eine archäologische Grabung zu einem rätselhaften Verbrechen.
Zusammen mit dem Pianisten Jens Schliecker (li.) präsentiert Autor Lars Herlinghaus seinen brandneuen Krimi im Schloss Eutin.Foto: Volker GraapEutin. Mit viel Gespür für regionale Atmosphäre ist Lars Herlinghaus gerade dabei, sich als feste Größe in der norddeutschen Krimiszene zu etablieren. „Der Tote im Klosterforst“ und „Die Hexen von Preetz“ sind die Romane aus der Feder des 54-jährigen Betriebswirtes aus Martensrade, die er zuletzt veröffentlicht hat und die mysteriöse Vorkommnisse rund um das Kloster Preetz beleuchten. Auch in seinem neuesten Krimi verknüpft Herlinghaus historische Ereignisse mit einer raffiniert konstruierten Mordgeschichte: Der Roman „Das Pestgrab von Eutin“ macht die Rosenstadt zum Schauplatz eines Verbrechens. Eine filmmusikalische Lesung dazu präsentieren er und Pianist Jens Schliecker am morgigen Sonntag, 27. September, ab 18 Uhr im Rahmen der Hitchcock-Days im Rittersaal des Eutiner Schlosses, Schlossplatz 5.
Darum geht es im neuen Regionalkrimi: Bei einer archäologischen Grabung im Stadtgebiet von Eutin wird ein Grab mit menschlichen Überresten aus der Zeit der letzten Pestepidemie entdeckt. Allerdings weist einer der Toten eine Verletzung auf, die von einer modernen Schusswaffe stammt. Während der Untersuchung werden aus einem Hinterhalt mehrere Teilnehmer der Grabung erschossen. Welches Geheimnis umgibt das Pestgrab, das nicht gelüftet werden soll? Ein neuer, verzwickter Fall für den Kieler Kommissar Martin Clausen und den genialen Privatermittler Andrew Gibson.
Tickets für 15 Euro gibt es über das Schloss Eutin, Tel. 04521/70950, und die Tourist-Info Eutin am Markt 19, Tel. 04521/709734. Der Krimi „Das Pestgrab von Eutin“ ist im Buchhandel zu kaufen.