„Wir sind BoB“, steht in großen Buchstaben auf der Homepage der Bewegung. Dieses „Wir“ versuchen die Jugendlichen mithilfe von Franc Grimm, in der Region zwischen Fehmarn und Lübeck sowie im südlichen Dänemark zu etablieren. Das Ziel: den grenzübergreifenden Zusammenhalt stärken. BoB-Anhänger engagieren sich gemeinsam im sozialen Bereich und schützen die Umwelt sowie das Klima. Eigene nachhaltige Ideen und Aktionen sollen dabei helfen.
Es gibt bereits
3900 BoB-Anhänger
Seit März dieses Jahres ist die BoB-Bewegung aktiv und hat seitdem viele Aktionen gestartet. Darunter waren das Pflanzen von Seegras in Roskilde in Dänemark und das Nachhaltigkeitsfestival in Scharbeutz. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten eigene Ideen, wie sie ihre Heimat schützen können. Inzwischen haben sich etwa 3900 Personen, darunter 200 Unternehmen und 20 Schulen, auf der BoB-Website unter www.best-of-baltic.com registriert, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Grimm ist stolz, dass sich in so kurzer Zeit so viele Menschen der Bewegung angeschlossen haben. „Es ist gut angelaufen“, sagt er.
Die Zahl der BoB-Anhänger soll sich laut dem Mitinitiator bis Anfang 2027 auf 10.000 erhöhen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, haben sich die Schüler der Bewegung wieder viele Events ausgedacht.
Schüler starten
eine Challenge
Schulen, Vereine, Institutionen, aber auch Einzelpersonen können an der BoB-Challenge teilnehmen. „Gesucht werden kreative Ideen, mit denen Veranstaltungen noch nachhaltiger gestaltet werden können“, erklärt Grimm. Konzepte werden dann am 5. November der Schüler-Jury vorgestellt, ehe die Finalisten dann am 19. November im dänischen Roskilde geehrt werden. Noch bis zum 21. Oktober können Konzepte eingereicht werden.
Auch die schon angelaufenen Schulaktionstage werden fortgeführt. Mit Wetten, Challenges und eigens definierten BoB-Scores, die für einen Bessere-Welt-Handabdruck erreicht werden müssen, wollen die BoB-Initiatoren den Schülern spielerisch Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermitteln.
Ostseeschutz
auf Fehmarn
Für den 3. und 4. September plant die Bewegung zwei Ostseeschutztage auf Fehmarn. Sie sollen Wissenschaft, Naturerlebnis und aktiven Meeresschutz verbinden. „Die Schüler können die Unterwasserwelt hautnah erleben“, sagt Grimm. Es soll unter der Anleitung von Profis geschnorchelt und getaucht werden. Außerdem sollen die Teilnehmenden lernen, wie die Ostsee geschützt werden kann, welche Lebewesen in der Ostsee wohnen und was unter anderem der Unterschied zwischen einer Seenadel und einem Seepferdchen sowie einer Alge und Seegras ist.
Bei allen eigenen Ideen und Aktionen können die Schulen, Vereine und Institutionen nicht nur auf die Hilfe der BoB-Bewegung bauen. Für die Mithilfe einer nachhaltigen Region gibt es auch sogenannte Benefits, also Belohnungen. Wer seinen Score, sein Engagement in Hinblick auf Nachhaltigkeit, auf der Homepage pflegt und öffentlich macht, kann unter anderem auf Gutscheine für Hotelübernachtungen oder Tickets für Kletterparks hoffen.
Nach dem erfolgreichen Start von „Best of Baltic“ wünscht sich Franc Grimm noch viele weitere Ideen für eine nachhaltige Fehmarnbelt-Region. „Es sollen noch viele sinnstiftende Aktionen umgesetzt werden“, erhofft er sich.