Feuerwehr Scharbeutz trainierte den Ernstfall

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Scharbeutz haben den Fokus im Workshop in diesem Jahr auf sogenannte „Standardeinsätze“ wie zum Beispiel Verkehrsunfälle gelegt.Foto: FF Scharbeutz
Scharbeutz. Zwei Tage lang stand bei der Feuerwehr Scharbeutz alles im Zeichen der Ausbildung: Beim inzwischen traditionellen „Ausbildungsworkshop@FFS80“ nutzten die Einsatzkräfte ein Wochenende im Mai, um ihr Wissen zu vertiefen und Abläufe für den Ernstfall zu trainieren.Unter dem Motto „Üben, ausprobieren und Grenzen für sich erkennen“ nahmen sich viele Mitglieder der Einsatzabteilung bewusst Zeit – teils sogar Urlaub –, um intensiver zu trainieren als es im regulären Übungsdienst möglich ist. Ziel war es, Abläufe zu festigen und das Zusammenspiel aller Kräfte weiter zu stärken.

Am Vormittag standen Grundlagen und verschiedene Ausbildungsstationen auf dem Programm. Am Nachmittag folgten mehrere Einsatzübungen unter möglichst realistischen Bedingungen. Dabei ging es nicht nur um Technik und Taktik, sondern auch darum, Sicherheit in Stresssituationen zu gewinnen.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf typischen Einsatzlagen wie Hecken- und Schuppenbränden, ausgelösten Rauchmeldern, Verkehrsunfällen, Flächenbränden und Feuermeldungen an Gebäuden. Besonders wichtig war dabei das Zusammenspiel von erfahrenen und jüngeren Einsatzkräften. „An beiden Tagen waren die Teammitglieder sehr engagiert und haben sich für den Ernstfall fit gemacht“, berichtet René Konietzny, stellvertretender Ortswehrführer und Verantwortlicher für den Workshop. Die Feuerwehr bedankte sich außerdem bei den Ausbildern, dem Ordnungsamt sowie mehreren örtlichen Betrieben, die die Verpflegung übernommen hatten.

Wer Interesse an der Arbeit der Feuerwehr hat, kann die Einsatzabteilung an Übungsabenden – mittwochs in einer ungeraden Kalenderwoche – um 19 Uhr in der Schulstraße 7 in Scharbeutz besuchen.

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