Der rund 300 Meter lange Schutzzaun verläuft waldseitig – vom Wohldkamp bis zur Straße „Zur Waldkirche“. Ziel der Maßnahme ist es, vorrangig Kröten und Fröschen bei der Querung der Wohldstraße und dem ETC-Parkplatz zu unterstützen. Ohne Schutz würden viele Tiere dort verletzt oder überfahren werden.
Entlang des Zaunes wurden 13 Auffangeimer ebenerdig eingegraben. Wandern Kröten und Frösche in Richtung Straße, stoßen sie auf den Zaun, laufen daran entlang und fallen schließlich in einen der Eimer. Diese werden immer früh am Morgen und spät am Abend kontrolliert. Die Betreuung übernehmen die ökologische Bundesfreiwillige der Gemeinde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Umwelt- und Naturschutzbereich sowie engagierte Freiwillige. Nach dem Einsammeln werden die Tiere zum mittleren Kurparkteich gebracht. Dort können sie ungestört laichen und so zum Erhalt ihrer Art beitragen.
Da die Tiere überwiegend nachts unterwegs sind, sollten durch die morgendlichen Kontrollen tagsüber keine Amphibien in den Eimern vorzufinden sein.
2025 konnten auf diese Weise 26 Erdkröten und Teichfrösche gerettet werden. Die Hoffnung ist groß, dass die Schutzmaßnahmen der vergangenen Jahre bereits Wirkung zeigen und dieses Jahr mehr Amphibien gefunden werden können.
Die ersten Erdkröten wurden bereits gefunden und sicher zum Kurpark gebracht.