Freie Baugrundstückevon Ahrensbök bis Kellenhusen In vielen Städten und Gemeinden entsteht 2026 neues Bauland – Teil eins der Übersicht für Ostholstein
Aktuell wird in Neustadt unter anderem ein Mehrfamilienhaus gebaut. Laut Stadt gibt es derzeit noch freie Baugrundstücke auf dem Lübschen Mühlenberg.Foto: Sebastian RosenkötterOstholstein. Viele Menschen suchen ein Baugrundstück in Ostholstein. Passend dazu gibt es Orte im Kreis mit freien Grundstücken, die nur auf Interessenten warten. Wir sagen, wo man bauen kann und starten mit dem ersten von zwei Teilen – eine Übersicht von A wie Ahrensbök bis K wie Kellenhusen.Ahrensbök: Im Baugebiet Löhnskoppel hinter dem Sportplatz von Ahrensbök sind im bereits erschlossenen Bauabschnitt neun Grundstücke frei. In den weiteren Bauabschnitten gibt es laut Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos) 56 freie Grundstücke. Dieser führt weiter aus, dass im Baugebiet Tegelkamp am Buschool in der Dorfschaft Barghorst 28 Grundstücke erhältlich sind. Sie sind 300 bis 700 Quadratmeter groß und für Einfamilienhäuser mit eingeschossiger Bebauung, vier Mehrfamilienhaus-Grundstücke und sechs Zweifamilienhaus-Grundstücke vorgesehen. „Ein 6000 bis 14.000 Quadratmeter großes und erweiterbares Grundstück wäre ebenfalls frei“, teilt er mit. Altenkrempe: Laut Bürgermeister Peter Zink (ABA) gibt es in der Gemeinde bis auf wenige Baulücken, die im Privatbesitz sind, keine freien Bauplätze. Bosau: In der Gemeinde gibt es noch einige wenige Bauplätze in Hutzfeld an der Hofkoppel und in Bosau am Bicheler Berg. Dahme: Dort soll in 2026 die Erschließung eines Baugebiets mit 34 Bauplätzen beginnen. Das Gebiet befindet sich am Kellenhusener Weg. Damlos: In 2026 sind für ein Baugebiet in Damlos mit 20 Baugrundstücken vorbereitende Arbeiten und Ausschreibungen für die Erschließung geplant. Die eigentliche Umsetzung soll laut Bürgermeister Michael Robien (parteilos) in 2027 erfolgen.Eutin: In der Kreisstadt stehen an der Plöner Straße 83 Baugrundstücke für Mehr- und Einfamilienhäuser zur Verfügung.Die Erschließung läuft über einen privaten Träger.Ein weiteres Projekt läuft unter dem Namen Blaue Lehmkuhle. Rund 130 Wohneinheiten sollen entstehen. Angedacht sind Einfamilienhäuser, Hausgruppen und Mehrfamilienhäuser. Zudem wird nach Angaben der Stadt eine Fläche in Eutin Neudorf überplant und eine Nachverdichtung der Wilhelmshöhe angestrebt. Göhl: Dort gibt es ein Baugebiet am südlichen Ortsrand, in dem noch 33 Plätze frei sind. Gebaut werden können Einfamilienhäuser. Die Grundstücke sind zwischen 605 und 973 Quadratmeter groß. Weitere Infos gibt es aufbauland-sh.com. Gremersdorf: Die Gemeinde ist bemüht, ein neues Baugebiet zu schaffen. Laut Thekla Ganzert vom Amt Oldenburg-Land befindet sich der benötigte Bebauungsplan in der Aufstellung. Die Amtsleiterin rechnet damit, dass erst nach 2026 gebaut werden kann. Unklar ist derzeit, wie viele Bauplätze es am Ende geben wird.Grömitz: In Grönwohldshorst entstehen 14 Baugrundstücke. Bürgermeister Sebastian Rieke (FWV) erklärt: „Aktuell wird die Ausschreibung der Erschließungsleistung vorbereitet, die voraussichtlich 2026 umgesetzt wird.“Zudem steht ein Gelände an der Grömitzer Kirchkoppel im Fokus. Dort sind etwa 48 Ein- und Zweifamilienhäuser möglich sowie Platz für Mietwohnungsbau. Bürgermeister Rieke sagt: „Die Erschließung soll 2026 erfolgen.“ Grube: 2026 ist der Verkauf von vier Baugrundstücken am Gelenker Weg für Einfamilien- oder Doppelhäuser geplant. Kasseedorf: Bürgermeister Mario Bielarz (CDU) sagt: „Wir haben ein Neubaugebiet in Kasseedorf, das 2026 erschlossen werden soll und 28 Bauplätze hat.“ Darüber hinaus gebe es im gesamten Gemeindegebiet Baulücken, welche als Garten genutzt würden und nahezu unverkäuflich seien. Kellenhusen: Derzeit gibt es einen freien Bauplatz Auf der Holtzkoppel, welcher laut Bürgermeister Stefan Schwardt (BGM) über die Verwaltungsgemeinschaft in Grömitz anzufragen wäre. Des Weiteren plant die Gemeinde zurzeit kein neues Baugebiet, hat aber die Planung für weiteren bezahlbaren Wohnraum in Kellenhusen angeschoben. Dieser soll ebenfalls „Auf der Holtzkoppel“ entstehen.und ser