Die neue Website ist mit einer interaktiven Karte ausgestattet. Auf dieser sind Parkmöglichkeiten, Radwanderwege und Standorte von Bike+Ride-Anlagen sowie Fahrradreparaturstationen mit eigenen Symbolen eingezeichnet. Einer von mehreren Links führt zum „Radgeber“ des ADFC Lübeck und gibt unter anderem die Möglichkeit, lokale Tourenangebote zu erhalten.
Auch über die Förderung des Radverkehrs durch die städtische Politik können sich Lübeckerinnen und Lübecker nun aktuell informieren. Auf der Website abrufbar sind unter anderem alle wichtigen Beschlüsse der Bürgerschaft zum Radverkehr, der Jahresbericht zu Fuß- und Radverkehrsmaßnahmen und Informationen zum Radverkehrskonzept.
„Lübeck ist durch seine Topographie und die kurzen Wege ideal zum Fahrradfahren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Eine repräsentative Mobilitätsbefragung aus dem Jahr 2017 hätte zwar ergeben, dass bereits „etwa jeder fünfte Weg“ mit dem Fahrrad zurückgelegt werde. „Trotzdem möchte Lübeck den Radverkehrsanteil weiter steigern und noch fahrradfreundlicher werden.“
Damit sich Menschen sicher auf zwei Rädern durch die Stadt bewegen können, brauche es „gut dimensionierte Radverkehrsanlagen“. Dazu zählt die Stadt Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen und gemeinsame Geh- und Radwege.
Auf Velorouten können Radfahrende längere Strecken mit einer ausgebauten Radinfrastruktur befahren. „Um die wachsenden Anforderungen einer Mobilitätswende zu erfüllen und den Radverkehrsanteil weiter zu steigern, wird in Lübeck ein neues Radverkehrskonzept erarbeitet. Dies wird unter anderem auch die Ausweisung von Velorouten enthalten“, teilt die Stadt mit. Auch Bike+Ride-Anlagen an Bahnhöfen, Abstellanlagen und Reparaturstationen sollen im Stadtgebiet entstehen.