Vor einem schweren Verlauf einer durch das RS-Virus ausgelösten Infektion der Atemwege schützt eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt diese Impfung nicht nur für Neugeborene und Säuglinge, sondern auch für alle Menschen ab 75 Jahren sowie für Über-60-Jährige, die bestimmte Grunderkrankungen haben oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Auch Schwangeren wird eine Impfung gegen RSV empfohlen, um dem Baby in den ersten Lebensmonaten einen passiven Schutz gegen das Virus zu bieten.
RSV-Impfungen sind bei Hausärztinnen und Hausärzten möglich sowie im Lübecker Gesundheitsamt. Wer sich im Lübecker Gesundheitsamt, Sophienstraße 2-8, impfen lassen möchte, kann einen Termin online unterimpfen@luebeck.deoder telefonisch unter der Rufnummer 0451/122-5640 vereinbaren. Eine Impfung gegen RSV ist nach Angaben der Hansestadt auch jetzt noch sinnvoll, da die RSV-Saison noch nicht zu Ende ist.Nach Angaben des RKI wird durch eine Impfung bei Menschen über 60 „das Risiko für eine durch RSV-bedingte Erkrankung der unteren Atemwege um etwa 75 Prozent reduziert, das Risiko vor schweren Verläufen wird um etwa 80 Prozent verringert“.
Im Fokus des Lübecker Gesundheitsamtes steht im März nicht nur das RS-Virus, sondern auch sexuell übertragbare Krankheiten. Am Freitag, 21. März, ist der offizielle Tag des Gesundheitsamtes. Das Team der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit des Lübecker Gesundheitsamtes nimmt das zum Anlass, um am 21. März von 17 bis 20 Uhr zum vergünstigten Testen ohne Terminvereinbarung einzuladen.
Am Aktionstag besteht die Möglichkeit zur anonymen und wertfreien Beratung und Testung auf sexuell übertragbare Infektionen und HIV für maximal zehn Euro pro Test (HIV, Syphilis, Hepatitis A/B/C, Chlamydien und Gonokokken).