Die eindringlichen, teils verstörenden Aufnahmen zeigen die Auswirkungen unseres Konsums auf Regionen, die selten im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit stehen. Schwarzbachs Aufnahmen wurden unter anderem im Spiegel, Stern und Focus veröffentlicht. In internationalen Wettbewerben erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Gleich zwei seiner Bilder wurden zum Unicef-Foto des Jahres gewählt.
Weltweit müssen nach Schätzungen von Unicef derzeit rund 160 Millionen Mädchen und Jungen arbeiten – unter Bedingungen, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben. Die Gründe dafür sind komplex. Die nach wie vor manifestierte globale Ungleichheit, die Willy Brandt bereits 1973 bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung als zentrales Hemmnis für die universelle Umsetzung der Menschenrechte ausmachte, gehört dazu. Damit einhergehende Konsequenzen wie grassierende Armut, Raubbau an natürlichen Ressourcen und Vermüllung ganzer Meere und Weltregionen trifft Kinder in besonderem Maße.
Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die Vernissage der Fotoausstellung mit Hartmut Schwarzbach findet am Montag, 17. März, um 18 Uhr dort statt. Der Eintritt frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0451/ 1224250, E-Mail veranstaltungen-luebeck@willy-brandt.de oder www.willy-brandt.de