Stadtwerke führen neue App ein
Busse in Echtzeit: Deutschlandticket-Kunden müssen digital umziehen.

Die neue Stadtwerke-App bietet viele Informationen zum Busverkehr in der Region .Foto: Helge von Schwartz
Lübeck. In den Bussen der Stadtwerke ist aktuell eine Ansage zu hören: Kunden mit Deutschlandticket müssen künftig die neue LüMobil-App nutzen. Bis Ende Oktober müssen sie mit ihrem Deutschlandticket dorthin umgezogen sein. Das betrifft Fahrgäste, die ihr Abo direkt beim Stadtverkehr gekauft haben und es als Handyticket nutzen. Der Grund dafür ist eine neue App namens LüMobil, die die Stadtwerke jetzt für Android- und Apple-Geräte zum Download anbietet. Darin können Kunden Verbindungen suchen sowie Bus- und Fährtickets kaufen. Das Deutschlandticket ist ebenfalls über die App erhältlich. „Mit Echtzeitinformationen und Auslastungsprognosen unterstützt die App unsere Fahrgäste dabei, ihre Wege noch besser zu planen und komfortabler unterwegs zu sein“, sagt Andreas Ortz, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck Mobil. Auf einer Karte sind die aktuellen Standorte der Busse zu sehen. Fahrgäste wissen an der Haltestelle auf diese Weise, wie lange sie warten müssen und wie weit der Bus noch weg ist. Die App soll auch eine Prognose darüber geben, wie voll das Fahrzeug sein wird. Diese Funktion ist aber offenbar bisher nicht aktiv. Viele Funktionen wie die Verbindungsauskunft können Fahrgäste auch ohne Registrierung nutzen. Für den Ticketkauf ist jedoch ein Kundenkonto erforderlich. Das ermöglicht auch personalisierte Funktionen – unter anderem das Abspeichern von Haltestellen-Favoriten. Die Stadtwerke wollen die App schrittweise erweitern. Perspektivisch sollen auch Bikesharing, E-Scooter, Carsharing und Taxis eingebunden werden. Und nun zur Aufgabe für Kunden, die ihr digitales Deutschlandticket über die Stadtwerke gekauft haben und es im Handy haben. Sie müssen noch im Oktober von der Nah.SH-App zur LüMobil-App umziehen. Die Umstellung könne mit den bereits vorhandenen Zugangsdaten der Abo-Verwaltung erfolgen, sagen die Stadtwerke. Dies betrifft auch die Deutschland-Schultickets, sofern diese als Handyticket ausgegeben werden. Insgesamt werden circa 8400 Kunden umgestellt, sagen die Stadtwerke.Nutzer eines Deutschland-Jobtickets, eines Nah.SH-Jobtickets sowie eines Deutschland-Semestertickets müssen laut Stadtwerke nichts tun. Ebenfalls nicht betroffen sind Menschen, die das Deutschlandticket als Chipkarte haben. und HVS
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