Fred Mente war seit 1988 in unterschiedlichen Funktionen mit der Diakonie verbunden. Seine berufliche Laufbahn begann dort als Zivildienstleistender. Später übernahm der studierte Pädagoge und gebürtige Lübecker eine Wohngruppenleitung in Lübeck. Ab 1993 führte er die Güstrower Werkstätten sowie das damalige Diakoniewerk Grevesmühlen-Gadebusch. Im Jahr 2009 kehrte er als Vorstand der damaligen Vorwerker Diakonie nach Lübeck zurück.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Diakonie Nord Nord Ost, Hans-Joachim Redder, würdigte in seiner Ansprache die Entwicklung der Organisation während der Amtszeit von Fred Mente. In diese Zeit fielen unter anderem der Markenwechsel zur Diakonie Nord Nord Ost, Bauprojekte und weitere Entwicklungsprozesse. Redder nannte dabei die Pflegezentren im Travetal, in Travemünde und in Geesthacht sowie die neue Fachklinik für Junges Leben in Lübeck. Auch die Digitalisierung sei in dieser Zeit vorangetrieben worden.
Bürgermeister Jan Lindenau erinnerte in seinem Grußwort an Gespräche und Verhandlungen mit dem scheidenden Geschäftsführer. „Sie haben immer zuerst darüber gesprochen, für wen Ihr aktuelles Projekt oder Ihr aktuelles Engagement wichtig ist – Sie hatten immer die Menschen im Blick“, sagte er. Im Namen der Hansestadt Lübeck dankte er Fred Mente für dessen Beitrag für die Stadt und ihre Gesellschaft.
Fred Mente bedankte sich für die Würdigung und verwies auf die gemeinsame Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten. „Eine ganz wichtige Erfahrung in den 38 Jahren war für mich, dass alle Entwicklungen im Unternehmen immer nur möglich waren, weil die richtigen Menschen zur richtigen Zeit an den richtigen Orten zusammentrafen“, sagte er. Entwicklungen seien deshalb stets eine Gemeinschaftsleistung gewesen.
Für den Ruhestand gehe er mit einem sicheren Gefühl, erklärte Fred Mente. Die Organisation habe mit ihrer jetzigen Größe und Konzernstruktur eine „stabile, tragfähige Situation“ erreicht. Zudem gebe es eine Nachfolgeregelung in der Geschäftsführung.