Häufige Ursachen für Taubheitsgefühle
In der Regel werden Taubheitsgefühle durch eine Reizung oder Schädigung eines bestimmten Nervs oder mehrerer Nerven verursacht. Meistens sind die peripheren Nerven betroffen. Sie verbinden das Gehirn und das Rückenmark mit dem Rest des Körpers. In einigen Fällen können die betroffenen Nerven jedoch auch im Gehirn oder Rückenmark liegen. Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die die peripheren Nerven beeinträchtigen und Taubheitsgefühle hervorrufen können. Das sind Ursachen für Taubheitsgefühle in den Armen:
■ Nervenkompressions-■ neurologische Störungen,
■ Diabetes,
■ Vitaminmangel,
■ Verletzungen.
Kompressions-Werden Nerven komprimiert oder eingeklemmt, beeinträchtigt dies ihre Funktion, und es kann in der Folge zu Taubheitsgefühlen oder Schwäche in den betroffenen Bereichen kommen. Zu den Hauptursachen zählen die folgenden Krankheitsbilder.
■ BandscheibenvorfallEin Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn sich Bandscheiben verschieben und auf Nerven drücken.■ SpinalkanalstenoseEine Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, die die Spinalnerven komprimiert und zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Schwäche und Gefühlsverlust in Armen, Beinen oder Händen führt.
■ KarpaltunnelsyndromDiese Erkrankung tritt häufig bei Menschen auf, die ihre Handgelenke über längere Zeit beanspruchen. Sie verursacht Taubheitsgefühle im Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger, manchmal begleitet von Schmerzen oder Schwäche.
■ NeurologischeDas Nervensystem leitet Signale vom Gehirn an den Körper weiter. Erkrankungen, die das Nervensystem betreffen, können Taubheitsgefühle verursachen.
1. Ein Schlaganfall tritt auf, wenn Blutgefäße, die das Gehirn versorgen, verstopft oder verengt sind, wodurch die Durchblutung beeinträchtigt wird und Taubheitsgefühle, Schwäche, ein Absinken der Gesichtsmuskulatur oder undeutliche Sprache auftreten können.
2. Bei einer peripheren Neuropathie werden die peripheren Nerven geschädigt, was zu Taubheitsgefühlen in Händen oder Füßen, brennenden Schmerzen und möglicherweise zu Muskelschwäche führt.
3. Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, welche die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt und zu Zittern, verlangsamten Bewegungen und manchmal zu Taubheitsgefühlen in Händen und Armen führt.
■ Diabetes, Vitaminmangel und VerletzungenEin schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel kann die Nerven schädigen und zu Taubheitsgefühlen in den Händen und Fingern führen. Ein Mangel an für die Nervengesundheit wichtigen Vitaminen wie B1, B6, B12 und E kann Taubheitsgefühle in den Händen und Armen verursachen. Außerdem können auch Verletzungen an Händen, Armen oder Ellbogen Nerven schädigen oder einklemmen.
Tipps zur Vorbeugung von Taubheitsgefühlen
■ Nicht auf dem Arm schlafenSchlafen Sie nicht mit dem Kopf auf dem Unterarm oder mit unter den Körper oder das Kissen gebeugten Ellbogen. Das Schlafen auf dem Rücken oder auf der Seite kann besser sein, um Druck von den Nerven zu nehmen.
■ Verwenden Sie eine HandgelenkbandageWenn das Taubheitsgefühl hauptsächlich in den Händen auftritt, kann das Tragen einer Handgelenkbandage oder -schiene helfen. Eine Schiene wird bei Karpaltunnelsyndrom verwendet, um das Handgelenk in einer neutralen Position zu halten und ein Beugen zu verhindern. Dies kann den Druck auf die Nerven während des Schlafs verringern.
■ Dehnen und massieren vor dem SchlafengehenDas Dehnen und Massieren Ihrer Handgelenke und Hände kann die Durchblutung verbessern, Verspannungen lösen und Taubheitsgefühlen vorbeugen.
■ Überprüfen Sie Ihr Kopf-kissenAchten Sie darauf, dass Ihr Kopfkissen Kopf und Nacken so stützt, dass keine unnatürliche Krümmung der Wirbelsäule entsteht.
■ Eis- und WärmetherapieWenden Sie Wärmetherapie bei verspannten Nacken- und Armmuskeln an und Eis bei empfindlichen und entzündeten Muskeln.
■ Nehmen Sie SchmerzmittelRezeptfreie entzündungshemmende Medikamente können bei Schmerzen und Entzündungen helfen. Sprechen Sie mit uns darüber, ob dies eine sinnvolle Lösung ist.
■ Probieren Sie Physiotherapie ausEin Physiotherapeut kann Ihnen Übungen zeigen, die helfen, Symptome zu lindern und zu verhindern.
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