Obwohl fast 70 Prozent der Befragten es für wichtig halten, langfristig etwas für ihre Gesundheit zu tun, nimmt sich nur knapp ein Drittel auch in stressigen Zeiten tatsächlich die Zeit dafür. Für fast die Hälfte gehört fehlende Erholungszeit zu den Dingen, die sie im Alltag belasten. Damit gerät schnell ein Kreislauf in Gang: Wer stark belastet ist, zieht sich häufig zurück, weil soziale Kontakte als zusätzliche Anstrengung empfunden werden. Dabei wäre gerade das Gegenteil hilfreich: Stabile soziale Beziehungen zählen zu den wirksamsten Mitteln gegen Stress, denn sie können Belastungen abfedern und die Lebensqualität steigern. Hinzu kommt das aktuelle gesellschaftliche Klima: Krieg, Klimawandel oder steigende Preise sowie die ständige Konfrontation mit Krisennachrichten halten viele in Daueralarmbereitschaft. Wichtig ist deshalb, die eigene Resilienz zu stärken – etwa durch regelmäßigen Austausch im Familien- oder Freundeskreis oder professionelle Unterstützung.
Die KKH nimmt diese Entwicklung zum Anlass, ihre Versicherten und alle Interessierten für das Thema mentale Gesundheit zu sensibilisieren und veranstaltet deshalb vom 5. bis 9. Oktober die digitale Mental Health Week. Fünf Tage lang bietet die Veranstaltungsreihe kostenfreien Zugang zu mehr als 40 Vorträgen, Impulsen und Mitmachangeboten rund um psychisches Wohlbefinden. Expertinnen und Experten erklären beispielsweise, welchen Einfluss Social Media auf die Psyche hat, gehen der Frage nach, wie man Ängste überwinden und Achtsamkeit lernen kann und informieren über das Trendthema Longevity. Verpasste Programmpunkte lassen sich im Nachgang als On-Demand-Angebot nachholen. Informieren und anmelden können sich Interessierte unter https://2026.mental-health-week.de