Konkret geht es auf dem Plakat um die Wiederherstellung der Seegraswiesen in der Lübecker Bucht durch gezielte Pflanzungen, feste Schutzgebiete und dauerhaftes Monitoring. „Unser Wunsch: Klares Wasser zum Schwimmen und für Wassersport, gesunde Fischbestände und ein Küstenstreifen, der sich selbst schützt“, so steht es auf dem Plakat.
Die Gewinner wurden am Finaltag des dreitägigen Bundeskongresses WeltWeitWissen in den Media Docks in Lübeck unter anderem von Melanie Bernhard, Organisatorin des Kongresses vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, gekürt. „Ich freue mich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler“, sagte Bernhard. „Es zeigt, dass junge Menschen etwas verändern wollen und nur so vor guten Ideen sprudeln.“ Susanne Kasimir, Geschäftsführerin der Nordischen Filmtage Lübeck, überreichte ihnen Tickets für das Filmfestival.
Insgesamt 13 Schulen hatten am Wettbewerb teilgenommen. Auf dem zweiten Platz landete das Team „Seesternchen“ vom Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, und Dritte wurden „Die vier Seegurken“ von der Ernestinenschule.
Zum Hintergrund: Die Lübecker Bürgerschaft hatte im November 2025 beschlossen, dass die Stadt „Meeresschutzstadt“ wird. Nun soll gemeinsam mit allen Lübeckerinnen und Lübeckern ein Konzept erarbeitet werden. Und auch die Ideen der Schüler sollen als Inspiration in die Entwicklung einfließen, versprach Bürgermeister Jan Lindenau (SPD).
Zum Kongress kamen mehr als 300 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Papua-Neuguinea, Kolumbien und Nicaragua. Sie berichteten, welche Auswirkungen der Klimawandel und Meeresschutz bei ihnen vor Ort haben. Martin Weber, Geschäftsführer des Bündnisses Eine Welt Schleswig-Holstein, sagte am Ende der Veranstaltung: „Wir haben darauf aufmerksam gemacht, dass wir überall lokal etwas verändern können, was globale Auswirkungen hat.“