Ab Oktober ist die Vegetationsperiode weitgehend abgeschlossen und der Rückschnitt von Hecken bedenkenlos möglich. Nun ist der perfekte Zeitpunkt, um Äste zu kürzen, Hecken in Form zu schneiden und Totholz zu entfernen.
Für Formschnitte von Hecken und Sträuchern reicht in der Regel eine scharfe Heckenschere oder eine handliche Gartenschere. Besonders komfortabel sind akkubetriebene Gartengeräte, die nicht nur effektiv und leise arbeiten, sondern auch leicht zu handhaben sind. Gerade stärkere Äste – etwa bei der Totholzentfernung an Ziergehölzen – lassen sich so mit einer Astsäge oder Kettensäge sauber und kraftsparend abtrennen. Ein einheitliches Akku-System ermöglicht einen schnellen, unkomplizierten Wechsel zwischen den Werkzeugen.
Extratipp: Lockere, morsche oder gefährlich überhängende Äste sollten jetzt konsequent entfernt werden, damit sie bei Stürmen oder unter einer schweren Schneelast keinen Schaden anrichten.Tipp 2: Feinarbeiten - Beete aufräumen und BodenNach dem groben Rückschnitt heißt es nun: Feine Nacharbeiten vornehmen, abgestorbene Pflanzenteile aus den Beeten räumen, Rasenkanten nachschneiden und Zwiebeln für die Frühjahrssaison setzen. Diese kleinteiligen Arbeiten lassen sich gut über mehrere Tage und Wochen verteilen.
Eine kompakte Astschere erleichtert präzise Schnitte an Stauden und kleineren Gehölzen: Sie lässt sich einhändig bedienen und erreicht auch schwer zugängliche Stellen, ohne die umliegenden Pflanzen zu beschädigen. Eine Gras- und Strauchschere eignet sich, um Rasenkanten zu trimmen und Sträucher in Form zu bringen.
Extratipp: Rindenmulch in Beeten und um empfindliche Gehölze herum dient als zusätzliche Isolierschicht gegen Frost.Tipp 3: Garten winterfestProfis entfernen regelmäßig Blätter auf der Rasenfläche, da nasses Laub dem Gras schadet: Es blockiert Licht und Luft, fördert Schimmel und kann die Grasnarbe dauerhaft schädigen. Ein leiser Akku-Laubbläser ist deutlich schneller als Harken und schont sowohl den eigenen Rücken als auch die Umgebung. Auch Abflüsse und Wege sollten frei bleiben, damit nichts verstopft und niemand ausrutscht.
Besonders praktisch: Gartenabfälle können sich über den Winter auf dem Kompost zu wertvollem Humus zersetzen und im Frühjahr als natürlicher Dünger dienen. Ein Laubhaufen in einer Gartenecke ist ein willkommener Unterschlupf für Igel und Nützlinge.
Extratipp: Akkus von Gartengeräten kühl, aber frostfrei aufbewahren und nie vollständig entladen oder geladen einlagern.„Im Garten gilt das Gleiche wie zu Hause oder auf der Baustelle: Wer gleich aufräumt, hat hinterher weniger Arbeit. Jetzt im Herbst können wir mit ein paar Handgriffen noch mal richtig viel bewirken, damit der Garten geschützt bleibt und wir selbst entspannt in die Wintersaison starten können“, sagt der Gartenprofi.
„Vor dem Frost stehen noch einige Arbeiten an, die mit den passenden Tipps, dem richtigen Werkzeug und etwas Planung nicht nur besser gelingen, sondern auch entspannter und komfortabler von der Hand gehen.“