„Hilfepunkt für Kinder“
Infopakete für 2000 Lübecker Erstklässlerinnen und Erstklässler.

Ist so ein Aufkleber auf der Tür oder an einem Fenster eines Geschäftes zu sehen, finden Kinder hier eine Anlaufstelle, wenn sie in Not sind. Foto: Deutscher Kinderschutzbund
Lübeck. Mit dem Start des neuen Schuljahres wurden auch in diesem Jahr wieder alle Lübecker Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie ihre Lehrkräfte vom Deutschen Kinderschutzbund mit Informationsmaterialien zum Projekt „Hilfepunkt für Kinder“ ausgestattet.

Das Projekt bietet Kindern in Lübeck mittlerweile an weit über 100 Anlaufstellen Unterstützung. Bei kleinen oder großen Notsituationen im Alltag können sich Kinder an die gekennzeichneten Hilfepunkte wenden und dort Hilfe und Unterstützung erhalten. Die Hilfepunkte sollen Kindern Sicherheit und ein gutes Gefühl geben, wenn sie alleine unterwegs sind, beispielsweise auf dem Schulweg. Ein gut sichtbarer Aufkleber im Eingangsbereich macht die teilnehmenden Anlaufstellen als Hilfepunkte erkennbar. Alle Anlaufstellen des Lübecker Hilfepunkt-Netzwerks sowie weitere Informationen zum Projekt gibt es auf hilfepunktfuerkinder.de.

„Als Schirmherr von „Hilfepunkt für Kinder“ freue ich mich außerordentlich über das Engagement des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Lübeck e.V. und danke allen Beteiligten für ihren Einsatz, die Sicherheit der Kinder zu verbessern, Zivilcourage zu fördern sowie Kindern in ihren Sorgen und Nöten ernst zu nehmen. Beteiligen auch Sie sich am Gelingen der „Hilfepunkte für Kinder“ und geben Kindern benötigte Hilfe immer und überall!“, sagte Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck zum Projektstart vor drei Jahren.

Wer sich mit dem eigenen Geschäft ebenfalls an dieser Aktion beteiligen und auch ein Hilfepunkt werden möchte, findet alle Informationen dazu ebenfalls auf der Website hilfepunktfuerkinder.de. Eltern können ihren Kindern den Hilfepunkt erklären und besprechen, in welchen Situationen Hilfe nötig ist. Am besten suchen sie zur Übung gemeinsam einen Hilfepunkt in ihrer Nähe auf und üben mit dem Kind, wie es sich in einer Notsituation am besten verhält. Denn was vorher mehrfach geübt wurde, ist dann in einer Akutsituation leichter abrufbar.

Druckansicht