Auf der Depot-Homepage hat das Unternehmen mittlerweile eine Liste der von der Schließung betroffenen Filialen veröffentlicht. Betroffen sind Städte in nahezu allen Bundesländern. Vor dem Aus stehen laut Depot Läden unter anderem in Berlin, Dresden, Hamburg, München und Stuttgart. Hinter der Marke Depot verbirgt sich die Gries Deco Company GmbH aus Unterfranken.
Depot: Die zweite Insolvenz2024 hatte das Unternehmen zum ersten Mal Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren wirtschaftliche Schwierigkeiten während und nach der Corona-Pandemie. Nach der Insolvenz in Eigenverwaltung blieben von einst rund 400 Filialen in Deutschland noch gut 150 Geschäfte übrig. Am Ende der neuen Schließungswelle wird es noch rund 80 Depot-Läden geben.
„Es geht wirtschaftlich leider nicht anders. Wir können nur Läden betreiben, die rentabel sind“, sagte Depot-Geschäftsführer Christian Gries. 330 Beschäftigte in den Filialen werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Hinzu kommen sollen weitere Stellen in der Firmenzentrale.
„Schwierige ZeitAls Gründe nannte Gries Zölle, die zunehmende Online-Konkurrenz durch Plattformen wie Temu sowie die Kaufzurückhaltung der Verbraucher: „Es ist eine schwierige Zeit für den Handel. Viele Kunden schauen stark auf die Preise.“ Für weitere Auskünfte war die Gries Deco Company auf eine erste Anfrage nicht erreichbar.
Unklar war bis Redaktionsschluss, wann die Depot-Filiale im Luv-Shopping ihre Pforten schließt. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur seien einige der Filialen auf der Streichliste bereits geschlossen, andere sollen Ende Juli zum letzten Mal öffnen – nach einem Räumungsverkauf.
Filiale im Lübecker