Bis Ende des Monats will die Stadt die Arbeiten zwischen Stresemannstraße und Mönkhofer Weg stadtauswärts abgeschlossen haben. Anschließend wechselt die Baustelle auf die andere Straßenseite. Lübecker können dann den 610 Meter langen Weg auf der ersten Straßenseite nutzen. Vorübergehend soll er sogar in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden.
Die Strecke an der Ratzeburger Allee zählt zu den am stärksten genutzten Routen in Lübeck. Laut Stadt sind dort jeden Tag bis zu 5000 Radfahrer unterwegs, darunter viele Schüler und Studenten. Laut Prognosen soll die Zahl auf bis zu 10.000 ansteigen. Gebaut wird in vier Bauphasen auf insgesamt 2,35 Kilometern. Aktuell wird an den ersten beiden gearbeitet. Laut Planung soll 2028 alles fertig sein. Das Projekt kostet 11,8 Millionen Euro. 8,5 Millionen kommen als Fördergeld von Bund und Land. Später soll der Radschnellweg verlängert werden und von Bad Schwartau bis nach Groß Grönau führen.
Im ersten Bauabschnitt zwischen Stresemannstraße und Mönkhofer Weg soll die Umgestaltung Ende September abgeschlossen sein. Bis dahin ist die Ratzeburger Allee Einbahnstraße stadtauswärts.
Im zweiten Bauabschnitt zwischen Kahlhorststraße und Weinbergstraße laufen die Arbeiten seit Ende März. Zuerst ist die stadteinwärts führende Seite dran. Voraussichtlich von Juli bis Oktober wechselt die Baustelle auf die stadtauswärts führende Seite. Im Oktober soll es wegen Asphaltierungsarbeiten für zwei Wochen eine Vollsperrung geben.
Als dritter Bauabschnitt wird sich der Bereich zwischen Weinbergstraße und Stadtweide anschließen. Zum Schluss ist die Strecke zwischen Mönkhofer Weg und Kahlhorststraße dran. Der Rest des Radschnellwegs ist in Planung.