Auch mediale Aufmerksamkeit hat zur Bekanntheit beigetragen. Ein Beitrag von RTL im März hat die Challenge zusätzlich in die Öffentlichkeit getragen. „Dass sogar RTL bei uns war, das war eine ganz besondere Erfahrung“, sagt Seemannsdiakon Marco Folchnandt. „Zu sehen, wie ein Dreh abläuft und was am Ende daraus entsteht, war sehr spannend.“
Ausweitung der Aktion
auf die Ostseeküste
Die erfolgreiche Aktion wächst jetzt über Lübeck hinaus. Marco Folchnandt kündigt die nächste Etappe an: „Jede einzelne Mütze wird ihren Zweck erfüllen. Neben Lübeck versorgen wir auch Wismar, Rostock und Kiel. So erreichen wir noch mehr Seemänner und Seefrauen mit warmen Mützen zu Weihnachten.“ Für Marco Folchnandt steht neben der Menge auch die persönliche Bedeutung im Mittelpunkt. Viele Pakete enthalten berührende Nachrichten. Die Mützen tragen oft gute Wünsche oder Gedanken mit sich. Die Aktion macht zudem die Arbeit der Seeleute sichtbarer. Viele Menschen erfahren erstmals, welche Leistungen sie täglich im Hintergrund erbringen.
Der Ursprung der Aktion liegt in den Kirchengemeinden in Lübeck. Marco Folchnandt stellte die Idee im Pfarrkonvent vor. Daraus entwickelte sich schnell eine Bewegung, die weit über die Stadt hinaus Unterstützung findet und Menschen miteinander verbindet.Die Seemannsmission Lübeck nimmt weiterhin gestrickte oder gehäkelte Wollmützen entgegen. Interessierte können ihre Spenden beim Kirchenkreis abgeben oder direkt per Post senden an:
Deutsche Seemannsmission Lübeck, Seelandstraße 15 / Lehmannkai 2, 23569 Lübeck