Gesunde Alternativen fürs Osternest
Selbstgebackenes und kleine Geschenke statt zuckerreicher Kalorienbomben

München. Kaumsind die Weihnachtssüßigkeiten aus den Supermärkten geräumt, nehmen Schokoladenhasen und Zuckereier ihre Plätze ein. Geht Ostern für Kinder auch einen Tick gesünder?

Das Problem an Schokolade und Co.: Sie enthalten sehr viel Zucker. Der erhöht das Risiko für Karies. Und bei Kindern ist er zusätzlich problematisch: „Kleine Körper brauchen weniger Energie, und somit sind sie schneller bei der Zuckermenge angelangt, die nicht mehr gesundheitlich verträglich ist“, erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Bayern.

Nährstoffreichere Snacks fürs Osternest

Ihr Tipp: Snacks ins Osterkörbchen legen, die nicht nur weniger Zucker enthalten, sondern wertvolle Nährstoffe liefern. Ein paar Ideen:

■ Energieballs aus Nüssen und Trockenfrüchten enthalten zwar auch Zucker, liefern aber gleichzeitig Vitamine und Mineralstoffe.

■ Gefriergetrocknete Beeren bestechen außerdem durch die gut erhaltene Farbe - da greifen Kinder gern zu.

■ Gekochte Eier sind eine gesunde Nährstoffbombe und machen sich auch optisch wunderbar im Osternest.

Auch selbst backen ist eine Option. Hefeteig etwa kann man gut ohne viel Zucker machen. „Und wenn ich den dann auch noch mit einem hohen Vollkornanteil bestücke, vielleicht Quark in den Teig gebe, dann habe ich viel Eiweiß“, so Krehl.

Gut aussehen sollte das Osternest auch. Bei gesundem Gebäck werden Kinder zugreifen, wenn es in einer Hasenform daherkommt. Eine tolle Ergänzung zu Essbarem sind Spielsachen im Osternest. Seifenblasen zum Beispiel oder ein Springseil. und dpa
Druckansicht