Natürlich färben:
Ostereier ohne Chemie
Diese Küchenzutaten sorgen für natürliche Farben im Osternest

Bunte Eier gehören zu Ostern wie der Schokohase. Viele greifen dafür zu Fertigfarben aus dem Supermarkt. Doch in vielen industriellen Eierfarben stecken synthetische Farbstoffe, die über feine Poren und Risse in der Schale bis ins Eiweiß gelangen können.

Ostereier natürlich färben: So geht’s!

Natürlicher geht es mit Zutaten wie Kurkuma oder Rote Bete, die ganz ohne künstliche Farbstoffe für überraschend intensive Farbtöne sorgen.

Dafür wird ein Farbsud aus Gemüse, Gewürzen oder Pflanzen gekocht, in dem die Eier ziehen. Je nach Zutat entstehen so die schönsten Ostereierfarben mit wärmeren und natürlicheren Nuancen.

Diese Hausmittel sorgen für Ostereierfarbe:

•Blau: Holunderbeersaft, Blaubeeren, Rotkohl

• Grün: Spinat, Brennnessel

• Rot/Pink: Rote Bete

• Gelb: Kurkuma, Birkenblätter

• Braun: Zwiebelschalen, Kaffee, schwarzer Tee

• Orange-Gelb: Karotten

Übrigens: Für besonders farblich kräftige Ergebnisse eignen sich weiße Eier besser als braune. Empfehlenswert sind außerdem Bio-Eier, deren Schalen oft stabiler sind.

Zwei Wege

zum bunten Osterei

Für den Sud werden die Zutaten 20 bis 30 Minuten in Wasser gekocht. Anschließend werden die festen Bestandteile entfernt. Die Eier können dann entweder direkt im Farbsud zehn Minuten gekocht werden, bis sie hart sind und gleichzeitig Farbe annehmen. Oder die Eier werden zuerst hart gekocht und anschließend für mindestens eine Stunde in den vorbereiteten Farbsud gelegt .

Unser Tipp: Ein Schuss Essig im Farbbad sorgt dafür, dass die Farbe besser an der Schale haftet. Je länger die Eier im Sud liegen, desto intensiver wird der Farbton.

Muster aufs Ei

Wer zusätzlich Muster gestalten möchte, kann kleine Blätter oder Blüten auf die Eierschale legen und mit einem Stück Stoff oder Strumpf fixieren. Nach dem Färben bleiben die abgedeckten Stellen hell und es entstehen feine Pflanzenmuster.

Viele der Zutaten lassen sich saisonal einkaufen, etwa auf Wochenmärkten, in Bioläden, Reformhäusern oder Drogerien in der Region. und cs
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