Neue Schule ohne Rassismus in Eutin
Pflegeschule des Ameos Instituts Nord tritt Netzwerk bei.

Bürgermeister Sven Radestock (v.li.), der stellvertretende Schulleiter Sebastian Röper und Hilmar Götze, Mitarbeiter der Gedenkstätte Ahrensbök, der beim Netzwerkbeitritt der Pflegeschule eine Rede hielt.Foto: AMEOS
Eutin. Die Pflegeschule Eutin ist dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beigetreten. Das teilte das Ameos Institut Nord mit, zu dem die Schulstandorte in Eutin und Neustadt gehören. Auch für den Standort Neustadt sei eine Aufnahme in das Netzwerk geplant.

Mit dem Beitritt verpflichte sich das Ameos Institut Nord, sich aktiv für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander einzusetzen und das Schulklima mitzugestalten. Die Schulmitglieder hätten sich in einem umfangreichen Prozess dazu bekannt, gezielt gegen Diskriminierung vorzugehen.

Die Pflegeschule wolle Initiativen und Projekte entwickeln, die Diskriminierung entgegenwirken. Diskriminierende Vorfälle sollten thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden. Mindestens einmal im Jahr sei ein Präventionsprojekt geplant.

„Gerade in der Pflege steht der Mensch im Mittelpunkt – ganz unabhängig von Biografie, Herkunft oder Religion“, sagte der stellvertretende Schulleiter Sebastian Röper laut Mitteilung. Mit dem Beitritt wolle die Schule ein Signal für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander setzen.

Unterstützt werde die Pflegeschule von Eutins Bürgermeister Sven Radestock, der die Patenschaft für das Projekt übernehme. In Schleswig-Holstein ist die Pflegeschule nach Angaben von Ameos die 170. Einrichtung im Verbund. Bundesweit gehören dem Netzwerk mehr als 5000 Schulen an.

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