Der Zuspruch ist dennoch groß. „Die Touren an den ersten beiden Wochenenden waren zu 98 Prozent ausgelastet“, sagt der Geschäftsführer der Hein-Lüttenborg-Bahnstreckenverwaltungsgesellschaft (HLB), Sven Ole Ratjens. Dieses positive Ergebnis zeige, dass es richtig gewesen sei, den regulären Betrieb zunächst auf dem Teilabschnitt zwischen Lütjenburg und Flehm aufzunehmen. Zuvor gab es Testfahrten im Rahmen des zweitägigen Lütjenburger Stadtfestes Anfang Juli.
Die Gründe, die Grenze zwischen den Kreisen Plön und Ostholstein vorerst noch nicht zu überqueren, seien technischer Natur, erklärt Ratjens. Es gehe um zwei kleine Bauwerke über die verrohrte Malenter Au. An den beiden Durchlässen müsse das Mauerwerk ausgebessert werden, erklärt Ratjens. Zudem fehle an einer Stelle noch ein Geländer. Diese kleineren Baumaßnahmen, die für die Betriebserlaubnis auf dem Malenter Streckenabschnitt notwendig seien, sollen dann ab September ausgeführt werden.
„Ab Frühjahr 2027 werden wir definitiv mit Hein Lüttenborg bis Malente fahren“, sagt Ratjens. Möglicherweise seien sogar schon Sonderfahrten zum Weihnachtsmarkt im Kurpark möglich.