Finanzielle Hilfe für Eutins Schlossterrassen
Cornils-Stiftung will Sanierung mit 200.000 Euro unterstützen.

Die Schlossterrassen liegen direkt gegenüber vom Eutiner Schloss. Foto: Eutin Tourismus GmbH
Eutin. Die Eutin Tourismus GmbH (ETG) arbeitet derzeit an der Wiederherstellung der Veranstaltungsfunktion der Schlossterrassen. Nachdem Hauptausschuss und Stadtvertretung Ende 2024 den Auftrag dazu erteilt hatten, werden die Voraussetzungen für eine wirtschaftlich tragfähige Wiederbelebung der traditionsreichen Location geprüft.

Geplant ist zunächst eine „Sanierung Light“, um die Schlossterrassen wieder als Indoor-Veranstaltungsort nutzbar zu machen. Langfristig sollen zudem Potenziale im Kultur- und Tagungstourismus erschlossen werden.

Da insbesondere die Kosten für die Heizungs- und Lüftungstechnik noch nicht abschließend feststehen, sollen diese 2026 im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung konkretisiert werden. Anschließend werden Finanzierung und Fördermöglichkeiten geprüft.

Unterstützung könnte dabei von der Kay & Dörte Cornils-Stiftung kommen. Sie hat ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, sich im Falle einer Umsetzung finanziell zu beteiligen. Vorgesehen ist eine Förderung von bis zu 200.000 Euro für die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage – allerdings nur nachrangig zu Krediten und Fördermitteln sowie bei tatsächlichem Finanzierungsbedarf.

ETG-Geschäftsführer Michael Keller begrüßt das Signal: „Mich freut es ganz besonders, dass die Cornils-Stiftung sich bereiterklärt hat, bei Bedarf eine mögliche finanzielle Lücke bei der Sanierung Light der Schlossterrassen zu schließen. Die in Aussicht gestellte Unterstützung von bis zu 200.000 Euro würde zusätzliche Planungssicherheit für die Umsetzung des Projekts schaffen.“ Auch Stifter Kay Cornils betont die Bedeutung der Eventlocation: „Die Schlossterrassen besitzen fü r viele Menschen in Eutin und der gesamten Region eine besondere Bedeutung. Sie sind ein prägender Ort für Kultur, Begegnung und gemeinsame Erinnerungen. Wenn wir als Stiftung dazu beitragen können, diesen Ort für die Bürgerinnen und Bürger wieder nutzbar zu machen, tun wir das sehr gerne.“ Voraussetzung sei allerdings, dass die Förderbedingungen erfüllt und das Projekt tatsächlich umgesetzt werde.
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