Die umfangreiche Abnahme erfolgte in drei Abschnitten: Im Mai hatten 279 von 286 Kindern den Stundenlauf, der als Dauerlauf im Sportabzeichen-Feld „Ausdauer“ gewertet wurde, geschafft. Im Juni nahmen die Prüferinnen und Prüfer die Leistungen in den Disziplinen Sprint, Medizinballwurf, Drehwurf und Standweitsprung ab. Erwähnenswert dabei: Da sowieso alle Schülerinnen und Schüler an diesen beiden Tagen sportlich aktiv waren, absolvierten sie die Disziplinen für die Bundesjugendspiele gleich mit.
Einen kleinen „Wermutstropfen“ galt es dennoch zu verkraften: Obwohl von den 279 Kindern, die den Dauerlauf geschafft hatten, 271 die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllt haben, bekamen es am Ende lediglich 160 überreicht. Was auf den ersten Blick paradox klingt, ist folgenden Bedingungen geschuldet: „Von den 271 haben leider 111 keinen Schwimmnachweis vorlegen können. Und der ist nun mal unabdingbare Voraussetzung. Kurz gesagt: ohne Schwimmen kein Sportabzeichen!“ Dennoch bescheinigt der KSV-Obmann allen Teilnehmenden, dass sie – unabhängig vom jeweiligen individuellen Ergebnis – mit großem Einsatz und großer Begeisterung bei der Sache waren. Und das gilt nach seinen Worten auch für das Prüferteam, denn ohne die treuen und verlässlichen Helferinnen und Helfer ist solch eine umfangreiche Maßnahme nicht durchführbar.
Sichtbar stolz auf ihre Schützlinge sind auch Stefanie Haupt und Britta Schulze-Langer: „Wir freuen uns sehr über das tolle Ergebnis mit dem neuen Schulrekord. Am Ende des Tages zählt besonders, dass unsere Schülerinnen und Schüler begeistert teilgenommen haben.“