Zeitreise ins 18. Jahrhundert
Mehr als 30 Darstellende lassen das Schloss Eutin lebendig werden.

Besucherinnen und Besucher können sich Ende Juni auf adelige Hofdamen, historisches Handwerk und höfische Unterhaltung im Schloss Eutin freuen.Foto: Stiftung Schloss Eutin/Martina Denker
Eutin. Das 18. Jahrhundert zum Greifen nah: Am Wochenende 27. und 28. Juni erwecken jeweils von 11 bis 16 Uhr Darstellerinnen und Darsteller der Living History-Szene das Schloss Eutin zum Leben. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr unternimmt das Schloss mit der Veranstaltung „Lebendige Geschichte“ erneut eine Zeitreise in seine eigene Vergangenheit.

Adelige Damen und Herren, Modistin und Kammerzofe, Tuchhändler und Zauberer, Marzipanbäcker und Schokoladenköchin wandeln am Sonnabend und Sonntag durch die Räume des Schlossmuseums und nehmen große und kleine Gäste mit auf eine Reise in das Schlossleben des 18. Jahrhunderts. Das ganze Schloss wird von Darstellenden in historischen Rollen belebt, wie sie hier möglicherweise damals anzutreffen waren. Gäste spazieren zwischen adeligen Damen durch die Beletage, bewundern eine spontane Modenschau, schauen beim Fertigen von Bändern und Zeichnungen den Darstellenden über die Schulter oder bestaunen die neuesten Modetrends der Zeit bei Tuchhändler und Modistin. In der Prunkküche werden Schokolade, Kaffee und Marzipan präsentiert – einst exklusive Köstlichkeiten zu besonderen Anlässen. Zur Unterhaltung stehen in den Festsälen Zauberer und Tanzmeister bereit, in kleineren Zimmern Vorleserin und Uhrensammler. Kleine, überraschende Vorführungen gehören ebenfalls zum Programm.

Gäste sind eingeladen, mit den Living History-Darstellerinnen und -Darstellern ins Gespräch zu kommen: Ihnen ist das Vermitteln von Geschichte eine Herzensangelegenheit – Neugier und Fragen von Gästen jeden Alters sind willkommen.

Besuchende zahlen pro Tag 14 Euro Eintritt ins Schlossmuseum, ermäßigt 10 Euro. Für Kinder ist der Eintritt frei – wie immer im Eutiner Schloss.

Ein Hinweis von den Veranstaltern: Die Darbietung aller Darstellenden ist historisch getreu und aufeinander abgestimmt. Daher sind Gäste gebeten, nicht kostümiert zu erscheinen.

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