Lübeck.
Einen Fördervertrag in der Höhe von 428.698 Euro übergab Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in der vergangenen Woche an den Pastor der Marienkirche Robert Pfeifer. Genutzt werden soll das Geld für die Instandsetzung der Raumfassung im Inneren der Turmhalle der Lübecker Marienkirche. Die Sanierungsmaßnahmen an den Gewölben von Mittelschiff, Seitenschiffen und Chor sind bereits lange notwendig geworden. Ein Sicherungsbedarf besteht weiterhin, da die Mauerwerkssteine des Umfassungsmauerwerks geschädigt sind. Mit 103 Metern Länge und dem 38,3 Meter hohen Mittelschiff und dem 125 bzw. 126 Meter hohen Turmpaar war die Marien-Kirche einst eine der größten Kirchenbauten. In der scheinbaren Schwerelosigkeit des Raumeindrucks wurde sie von den Ostseestädten bis nach Riga und Malmö kopiert.