Lübeck.
Vielen fällt die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit an diesem Wochenende vom 28. auf den 29. März besonders schwer. „Durch die fehlende Stunde bei der Zeitumstellung auf die Sommerzeit wird der gewohnte Biorhythmus gestört. Die Menschen leiden dann etwa unter Müdigkeit, Bluthochdruck, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche“, sagt Reinhard Wunsch von der AOK. Manche können deshalb sogar ihrer Arbeit nicht nachgehen. Wer aber dauerhaft unter Schlafstörungen leidet, sollte den Ursachen auf den Grund gehen: Zu viel Stress oder fettes Essen, private Probleme, zu viel Koffein oder Alkohol, aber auch körperliche oder psychische Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können schlechten Schlaf verursachen. Ist der Schlafrhythmus gestört, kann es zu dauerhaften, gesundheitlichen Problemen kommen. Schlafmangel führt zu Konzentrationsproblemen und Leistungsverlust, kann langfristig aber auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verursachen oder die Entstehung von Diabetes oder psychischen Problemen begünstigen. Auch das Gehirn braucht regelmäßig Regenerationsphasen. Wichtig ist die Einhaltung der Schlafhygiene. Dazu gehört eine angenehme Schlafumgebung mit kühler Raumtemperatur, der Verzicht auf schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen sowie auf Koffein, Alkohol und Nikotin. Auch mehr Bewegung im Alltag kann helfen, den natürlichen Schlafrhythmus wieder zu
finden.