Erst im April 2025 hatten sich Unbekannte Zutritt zum Malenter Rathaus verschafft. Nahezu alle Büros des mehrstöckigen Gebäudes wurden dabei aufgebrochen und verwüstet. Auch einige Glastüren wurden beschädigt, ein hoher fünfstelliger Sachschaden entstand, das Rathaus blieb tagelang geschlossen. Gestohlen wurde wenig, nur ein kleiner Bargeldbetrag fehlte. Dokumente und vertrauliche Unterlagen ließen die Einbrecher unangetastet.
Beim ersten Einbruch hatten sich die Täter Zutritt über ein Fenster im Erdgeschoss verschafft. Ob nach dem ersten Einbruch die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt wurden, kann Heiko Godow aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Wer um das Gebäude geht, sieht zumindest eine Kamera, die einen Teil überwacht.In der kommenden Zeit werde es immer mal wieder zu Einschränkungen kommen, weil Bereiche wiederhergestellt werden müssten. Unter anderem Zargen und Türen sind von den Schäden betroffen.
Die Kriminalpolizei aus Eutin hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls aufgenommen. „Es sind Räume im gesamten Gebäude betroffen, die Spuren wurden gesichert“, sagt Sprecherin Anna Julia Meyer. Der Sachschaden sei zwar nicht beziffert, aber immens. Ein Zusammenhang mit dem ersten Einbruch im April vergangenen Jahres werde zudem geprüft. Damals wurde trotz eines Zeugenaufrufs kein Tatverdächtiger ermittelt.