Es ist fünf Minuten und 21 Sekunden lang. Zunächst wird ein Bild des Palasts von Braga (Portugal) eingeblendet. Es folgt der Schriftzug „Palacio de Braga“. Anschließend sind Bilder einer Drohne zu sehen, die den Nachbau des Palasts zeigen. Es folgen Aufnahmen vom Dach sowie aus dem Keller des Gebäudes. Richtig spannend wird es nach knapp vier Minuten.
Dann wird Hansa-Park-Geschäftsführer Andreas Leicht eingeblendet. Er öffnet einen Umschlag und verkündet den Bau der achten Achterbahn im Hansa-Park. Genauer gesagt soll es die vierte Familienachterbahn werden. „Wir haben bereits angefangen zu bauen und werden eröffnen im Laufe der Saison 2026“, sagt Andreas Leicht.
Zudem ist eine Zeichnung zu sehen. Sie zeigt den ersten Wagen der Achterbahn. Dieser erinnert an eine Lokomotive mit Schornstein, aber ohne Dach. Gebaut wird das Fahrgeschäft von der Gerstlauer Amusement Rides GmbH mit Sitz im bayerischen Münsterhausen. Es soll 20 Sitzplätze bekommen und etwa 570 Meter lang sein. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit maximal 50 km/h angegeben. Weiter ist von 18 Meter Höhe sowie drei Vorwärts- und drei Rückwärts-Beschleunigungen die Rede.
Wer nun glaubt, dass die Geheimniskrämerei ein Ende hat, wird enttäuscht. Andreas Leicht bezeichnet den „Palacio de Braga“ als eine Voraussetzung für neue Attraktionen. Auch ist die Rede von einem ersten Teil des Geheimnisses, welches jetzt gelüftet wurde. Es scheint so, als käme da noch mehr.Losgelöst von der Achterbahn entsteht auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 227 Modulen. So soll die Stromversorgung des Palastes sichergestellt werden. Zudem sollen die produzierten 1100 Kilowattstunden nicht nur dort, sondern auf dem gesamten Gelände genutzt werden können. Zusammen mit weiteren Anlagen wolle man schon bald den gesamten Strombedarf des Parks in den Sommermonaten mit selbstproduzierter erneuerbarer Energie decken.