Hilfreich ist es, Fahrten gut zu planen: Es gibt Sicherheit, bekannte Strecken zu wählen, ausreichend Zeit einzurechnen und den Berufsverkehr möglichst zu meiden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt älteren Menschen, bei Dunkelheit oder schlechten Witterungsbedingungen gegebenenfalls auf das Auto zu verzichten.
Gesundheit checken
Regelmäßige Seh- und Hörtests sind ebenfalls wichtig. Wer Verkehrsschilder erst spät erkennt, bei Dunkelheit stark geblendet wird oder Probleme beim Schulterblick hat, sollte das überprüfen lassen. Bewegungsübungen, eine passende Sitzposition und gut eingestellte Spiegel helfen im Alltag. Rückfahrkamera oder Totwinkelwarner können zusätzlich entlasten, ersetzen aber nicht den Schulterblick.Hilfreich sind auch ein defensiver Fahrstil und klare Routinen: ausreichend Abstand halten, früh bremsbereit sein, beim Abbiegen doppelt auf Fußgänger und Radfahrer achten.
Auffrischungsfahrt machenEine freiwillige Auffrischungsfahrt mit einer Fahrschule kann helfen, die eigenen Fähigkeiten ohne Prüfungsdruck checken zu lassen. Dabei kann man mehr über moderne Assistenzsysteme erfahren. Notbremsassistenten, Spurhaltehelfer, Totwinkelwarner und Parksensoren sind sinnvolle Ergänzungen. Der ADAC betont jedoch: Die Systeme helfen vor allem in Standardsituationen und können bei komplexem Verkehr an Grenzen stoßen.
Beim Autokauf zählt daher nicht möglichst viel Technik, sondern die passende. Gute Sicht, leicht verständliche Bedienelemente und Systeme, die man wirklich nutzt, sind wichtiger als eine lange Ausstattungsliste.