„Ein Angebot in der Gefäßchirurgiemit überregionaler Bedeutung“
Schön Klinik Neustadt sieht steigenden Bedarf in der Region und bietet zusätzliche Strukturen und Leistungen an.

Leitet die neue Abteilung für Gefäßchirurgie und Angiologie der Schön Klinik Neustadt: Patrick Paulsen.Foto: Joerg Wohlfromm/hfr
Neustadt. Sechs Monate nach dem Ausbau der Gefäßmedizin hat die Schön Klinik Neustadt ihr Angebot in diesem Bereich deutlich erweitert. Seit Anfang des Jahres arbeitet dort ein Team, das fast vollständig von der Ameos Klinik Eutin nach Neustadt gewechselt ist. Das bisherige Angebot der Schön Klinik Neustadt wurde seitdem um zusätzliche Strukturen und Leistungen ergänzt – darunter die enge Verbindung von Gefäßchirurgie und Angiologie sowie eine Dialyse-Einheit mit vier Plätzen, teilt die Klinik mit.

Insgesamt sechs Ärztinnen und Ärzte, eine auf Gefäßchirurgie spezialisierte Pflegekraft und eine Teamassistenz waren von Eutin nach Neustadt gewechselt – darunter auch Chefarzt Patrick Paulsen. Der 57-Jährige leitet nun in Neustadt die neue Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie.

Schnelle Diagnostik

und abgestimmte

Behandlungen

Mit dem Ausbau reagiert das Neustädter Krankenhaus nach eigenen Angaben auf den steigenden Bedarf an spezialisierter Gefäßmedizin in der Region. Gefäßerkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Stenosen der Halsschlagader, Aussackungen von Schlagadern, Dialyse-shunts, Venenerkrankungen, chronische Wunden, Gefäßentzündungen oder Thrombosen erforderten eine schnelle, präzise Diagnostik und eng abgestimmte Behandlungen, betont Klinik-Sprecherin Astrid Reining.

„Mit dem Wechsel des erfahrenen Teams aus Eutin und der gezielten Weiterentwicklung in Neustadt konnten wir die gefäßmedizinische Versorgung in der Region in kurzer Zeit deutlich stärken und ein Angebot schaffen, das in Qualität und Leistungsumfang überregional bedeutend ist“, sagt Dr. Klaus Schmolling, Geschäftsführer der Schön Klinik Neustadt.

Ein zentrales Merkmal des erweiterten Angebots sei die Verbindung von operativer Gefäßchirurgie und internistischer Angiologie. Diese fachübergreifende Struktur ermögliche es, Gefäßerkrankungen differenziert abzuklären und konservative, katheter-gestützte sowie operative Behandlungswege aufeinander abzustimmen.

„Ziel ist es, mit weiteren Fachrichtungen wie Kardiologie, Radiologie und Neurologie das medizinische Angebot in der Gefäßmedizin ständig zu modernisieren und auszubauen“, erklärt Paulsen. Neben dem personellen Ausbau wurde laut Schmolling auch die Infrastruktur erweitert. Die Klinik verfügt unter anderem über angiografische Geräte für strahlungsarme Gefäßdiagnostik und einen Hybrid-OP. gri
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