Neue Seebrücken sind auf der Zielgeraden
Noch immer Restarbeiten in Scharbeutz – Diese sollen Anfang Juli erledigt sein – Timmendorfer Seebrücke ebenfalls auf der Zielgeraden.

Auf dem Seebrückenkopf in Scharbeutz herrscht immer noch Baustelle. Die Arbeiten wurden jetzt wieder aufgenommen.Foto: Beke Zill
Scharbeutz. Sie ist das Aushängeschild des Ortes: die Seebrücke in Scharbeutz. Mit einer großen Feier war das 19 Millionen Euro teure Bauwerk am ersten Mai-Wochenende 2025 eröffnet worden. Ein Jahr danach herrscht auf der Seebrücke noch immer Baustellenbetrieb. Zudem schmälern erste Beschmierungen und kaputte Scheiben das Bild.

„Es sind noch Restarbeiten zu tun“, erklärt die Scharbeutzer Bürgermeisterin Bettina Schäfer (parteilos). Weil es sich um Beschichtungsarbeiten handelt, die eine Mindesttemperatur von zehn Grad erfordern, würden sich die letzten Arbeiten hinziehen. „Wir hatten einen sehr kalten Mai. Auch nach Pfingsten war es einfach zu kalt“, sagt Schäfer.

Neben neuen Beschichtungen wollen die Handwerker zudem restliche Arbeiten am Brückenkopf erledigen. „Das soll in einem Abwasch geschehen“, erklärt Schäfer.

Anfang Juli sollen die Arbeiten erledigt sein, gibt die Verwaltungschefin einen Zeitplan vor. Dann kann die Gemeinde nach den Restarbeiten auf der 2024 eröffneten, etwa 18 Millionen Euro teuren Haffkruger Brücke auch hinter dem Scharbeutzer Bauwerk einen Haken machen.

In Timmendorf entsteht

noch das Entree

Etwa um die gleiche Zeit ist auch die Timmendorfer Seebrücke mit ihrem Vorplatz fertig. Der knapp 430 Meter lange Rundlauf über der Ostsee wurde im September 2024 als erster der drei Neubauten an der Lübecker Bucht für 11,8 Millionen Euro eröffnet. Derzeit entsteht noch das Entree zur Brücke – ein beleuchteter Edelstahl-Ring mit elf Metern Durchmesser. bz
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