Für Tasteninstrumentalisten war es das Maß aller Dinge, sich auf dem Clavichord hören zu lassen, denn es überbietet alle anderen Tasteninstrumente an Sensibilität und Empfindsamkeit – nur nicht an Lautstärke. Es ist ein vergleichsweise leises Instrument, das aber so reich an klanglichen Möglichkeiten ist, dass Spieler und Hörer eine große dynamische und emotionale Bandbreite wahrnehmen können.
Die drei großen Sonaten, die Weinhold spielen wird, lassen diese Aspekte aufs Wunderbarste erklingen. Der Eintritt zu diesem rund einstündigen Konzert ist frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit an der Waldkirche wird jedoch gebeten.